
„Did you have enough drinking water, food and fuel on board during the flight?“ Mit Fragen wie dieser konfrontierte das Künstlerduo Julius Deutschbauer/Gerhard Spring im Rahmen des Projekts „Sound of Migration“ das Publikum. Und verwandelte die Festspiel-Society in ein luxuriöses Ausländercamp. Das war eines der Projekte der SommerSzene 2010, die seit ihren Ursprüngen in den späten Sechzigerjahren nichts an ihrem Widerspruchsgeist eingebüsst hat.
Anfänglich als Plattform für lokale Künstler/-innen gegründet, entwickelte sich die SommerSzene in den 1970-er und 1980-er Jahren zum internationalen Avantgarde-Festival. Die SommerSzene betreibt mit dem "Republic" ein eigenes Theater in der Salzburger Altstadt, das ganzjährig Raum bietet für Produktionen vor allem junger, lokaler, nationaler wie internationaler Kunstschaffender. Darüber hinaus wurde mit dem netzwerk apap eine Plattform zur Unterstützung junger Künstler/-innen geschaffen.
Zeitgenössischer Tanz steht bei der SommerSzene Salzburg im Mittelpunkt. Theater, Musik, Film, bildende Kunst und Performances ergänzen ein Programm, das mit Grenzüberschreitung und künstlerischem Risiko "Hirnschrittmacher" sein will für ein Denken, das allzu oft in den gewohnten Bahnen verläuft.
Termin: 05. Juli - 22. Juli 2012
Weitere Informationen:
SommerSzene
So klingt die SommerSzene:

Ein vielseitiger Tanzsommer mit grandiosen Facetten der Welt des Tanzes findet seinen künstlerischen Höhepunkt im gemeinsamen Auftritt von Cloud Gate aus Taiwan mit dem Rustavi Chor aus Georgien. Ein aussergewöhnliches Ereignis!
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