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Steirische Blumenstrasse

Wenn von Balkonen Meere von Geranien leuchten, Gärten gehegt und gepflegt und bei Festen Damen mit Blumen bekränzt werden – dann gehört das zu den vielen Selbstverständlichkeiten der Steirischen Blumenstrasse.

Blumenmeer © Steirische Blumenstraße

Die Steirische Blumenstrasse verbindet zehn Dörfer in der Oststeiermark, die allesamt – teilweise bereits mehrfach – den steirischen Blumenschmuck-Wettbewerb gewonnen haben. Einige dieser Orte haben gar schon den renommierten Preis „Entente Florale“ und damit die Auszeichnung des schönsten Blumendorfs Europas nach Hause geholt.

Der Landstrich, der diese blumige Welt beherbergt, heisst Joglland. Seinen Namen soll er übrigens Kaiserin Maria Theresia verdanken. Als sie im 18. Jahrhundert in ihrer Kutsche durch das oststeirische Hügelland reiste, soll ihr so gut wie jeder Einheimische, der nach seinem Namen gefragt wurde, geantwortet haben: „I bin da Jogl“, worauf die Kaiserin ausgerufen haben soll: „Das ist ja das reinste Joglland!“

Jogl ist die steirische Kurzform für den Vornamen Jakob, der hier immer noch weit verbreitet ist. Und so nimmt es auch nicht wunder, dass eine Ortschaft St. Jakob im Walde heisst - die übrigens bereits den Titel "Schönstes Blumendorf Europas“ erringen konnte. Nicht weniger reizvoll sind die natürlich wachsenden Blumen in der von Wäldern umgebenen sanft-welligen Hügellandschaft. Im Sommer entfaltet sich hier ein Meer von blühenden, duftenden Wiesen – etwa rund um das Dorf Wenigzell, dessen Ortsbild schon mehrmals mit „blumigen Ehren“ ausgezeichnet wurde. Wie überall im Joglland lässt sich hier ein Aufenthalt ideal mit einem „Urlaub am Bauernhof“ verbinden – blumengeschmückt, versteht sich. Und im 1. Barfusspark Österreichs bei Wenigzell kann man die Natur mit den Füssen ertasten. Eine weitere Strecke führt zu einem der beiden Hochmoore Wenigzells, wo unter anderem die einzige fleischfressende Pflanze Europas, der Sonnentau, gedeiht. Prädestiniert für Wanderungen ist auch der Naturpark Almenland rund um die Teichalm und die Sommeralm.

Eine weitere Attraktion der Blumenstrasse ist die Ortschaft Pöllauberg. Rund um das Wahrzeichen des Ortes, der über dem oststeirischen Hügelland thronenden gotischen Wallfahrtskirche, breitet sich der Naturpark Pöllauer Tal aus. Auf leicht zugänglichen Rundwegen können Besucher Themen- und Erlebnisgärten erkunden, welche die Kultur und Landwirtschaft der Region auf unterschiedliche Weise widerspiegeln. Vom „Frommen Garten“ über den Kräutergarten bis zum Schnapsgarten wird auf die verschiedenen traditionellen Kultivierungen eingegangen.

Steirische Blumenstrasse