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Werner Berg Museum

Ein studierter Staatswissenschafter und Kunstmaler aus Wuppertal entschliesst sich, auf einen Kärntner Bergbauernhof zu ziehen. Dieser entscheidenden Wende im Leben des Werner Berg und seinem Schaffen auf dem Rutarhof verdankt Kärnten jene einzigartige Dokumentation des slowenisch-kärntnerischen Lebens, die heute den Kern des Werner Berg Museums bildet.

Blick in den Hof © Werner Berg Museum

In einem sensibel renovierten Gebäude am Hauptplatz von Bleiburg empfängt den Besucher ein repräsentativer Querschnitt durch das Lebenswerk eines Menschen, der seine Wahlheimat zwar mit dem Blick von aussen betrachtet, aber mit viel innerer Wärme interpretiert hat.

Es sind meist flüchtige Momente, die Berg in seinen Gemälden und Holzschnitten einfängt – etwa einen Nachmittag beim Eisstockschiessen, eine spezielle Lichtstimmung auf dem Hof oder die Gesichtszüge eines wettergegerbten Bauern. Sein unverkennbarer flächiger Stil, seine Tendenz zu Vereinfachung und Stilisierung und das charakteristische Wechselspiel von hellen und dunklen Farben verleihen seinem Werk jedoch eine nachhaltige Intensität, die den malenden Bergbauern zu einem wahren Chronisten seiner Zeit macht.

Ergänzt wird die Fülle an Gemälden und Holzschnitten, die nach dem Tod Werner Bergs 1981 in den Besitz einer eigens errichteten Stiftung übergingen, von periodisch wechselnden Sonderausstellungen auf hohem internationalem Niveau.

Information und Buchung:
Werner Berg Museum
10. Oktober-Platz 4
9150 Bleiburg
Internet: www.wernerberg.museum