
Diese spezielle Kopfbedeckung, die in Feldkirch getragen wird, besteht aus Laméspitze, die aus Goldfäden gewoben wird. Da das Rad der Haube breit vom Kopf absteht und daher von allen Seiten einsehbar ist, müssen Ober- und Unterseite die gleiche Ausführungsqualität aufweisen. Dazu bedienen sich die Frauen einer speziellen Technik, die sie geheim halten.
Die für die Radhaube typische breite Krempe hat sich im Laufe der Jahrhunderte zu ihrer heutigen Grösse entwickelt, denn mit dem Umfang des Rads stellten die Patrizierfrauen im mittelalterlichen Feldkirch nicht nur ihre Handwerkskunst unter Beweis, sondern auch den Reichtum der Familie zur Schau. Die Radhaube gehört in mehreren Bodenseegemeinden zur weiblichen Tracht und wird meist aus Gold- oder Silberfäden, aber auch aus anderen Materialien gefertigt.
Trachtengruppe der Stadt Feldkirch
E-Mail: herbert.frei@vorarlberg.at
Internet: www.folklore.at

In Vorarlberg wird grosser Wert auf die Handwerkskunst der österlichen Schmuckgegenstände gelegt. Daher bieten hier zahlreiche Hobbykünstler, ihre kunstvoll gestalteten Objekte zum Verkauf an.
Ostermärkte in Vorarlberg