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Holler aus dem Vulkanland

In der Steiermark, dem Süden und der Sonne zugewandt, liegt das Vulkanland. Was hier wächst – Wein, Äpfel, Kürbisse – und produziert wird – Öl, Speck, Schinken, Schokolade –, hat das gewisse Extra. Holler, wie der Holunder hier heisst, gehört dazu.

Holler © Steirisches Vulkanland
Die Hänge der längst erloschenen Vulkankegel sind bedeckt von Wein- und Obstgärten. Die Vulkane haben die Erde reich und fruchtbar gemacht, ihre Kegelform - weil mit Maschinen nicht zu bewirtschaften - war die Chance des Hollers. So entstanden zahlreiche Holunderplantagen und damit das grösste Anbaugebiet Österreichs. Der Holler liefert Farbstoff für die Lebensmittelindustrie, doch er ist auch eine besondere Kraftpflanze - als Glücksbringer, Schutzbaum sowie als heilendes Haus- und Genussmittel.

Frisch herausgebacken und mit Zucker bestreut sind Hollerstrauben ein Nachspeisengedicht, als Marmeladen und Sirup eingekocht ist Holunder vielseitig und ganzjährig verwendbar. Die Ernte der Beeren findet im August statt. Sie schmecken als Hollerröster, Eis und Sorbet.

Dass sie jetzt auch als Saft namens Hollervulkan Karriere machen, liegt an der gesundheitlichen Wirkung ihres Farbstoffs. Durch eine enorme Zahl von Anti-Oxidantien beugt der Holler Stresserkrankungen vor und hält die Zellstruktur jung. Das regeneriert auch die Haut. Infolgedessen ist es kein Wunder, dass er mit Peeling, Packung und Massageöl auch in der Kosmetik Einzug hält.

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