Tausende professionelle Tänzer, Choreographen, Lehrer und Studierende aus aller Welt verwandeln Wien fünf Wochen lang in die Tanzhauptstadt der Welt.
Als sich Ende des 18. Jahrhunderts die Paare auf den Tanzflächen der Wiener Vorstadt im Dreivierteltakt zu drehen begannen, galt das noch als anstössig. Aber das konnte den Siegeszug des
Wiener Walzers um die ganze Welt nicht aufhalten. Dass Wien aber auch im 21. Jahrhundert eine
Weltmetropole des Tanzes ist, verdankt es dem
Festival ImPulsTanz. Wim Vandekeybus, Marie Chouinard und Mark Tompkins brachten hier schon ihre Werke zur Aufführung und sind mit dem inzwischen
grössten Tanzfestival Österreichs weiterhin verbunden.
Ausserdem sieht sich das Festival der
Förderung zeitgenössischen Tanzes verpflichtet. So wurde 1996 das Projekt
danceWEB ins Leben gerufen. Die Vernetzung europäischer Tanzinstitute soll künftigen Tänzern und Choreographen Orientierung bieten und ihre künstlerische Laufbahn mithilfe von Stipendien, Fortbildungsprogrammen und Koproduktionen unterstützen. Einen Monat lang zeigt ImPulsTanz rund
40 Produktionen, unter anderem im
MuseumsQuartier, im
Schauspielhaus und im
Akademietheater. 80 Dozenten leiten an die 200 Workshops mit über 5000 Kursbuchungen und 3000 Studenten.
www.impulstanz.com