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Anglerfreuden: Fischen in Österreich

Tosende Gebirgsbäche und schattige Gumpen, in denen Bachforellen, Saiblinge und Äschen zu Hause sind, legendäre Huchengewässer wie die Drau, Rekordhechte aus glasklaren Seen – Fischen in Österreich wird von Anglern auf der ganzen Welt als „Geheimtipp“ gehandelt. Kein Wunder, finden sie doch hier Bäche, Flüsse und Seen mit hervorragender Wasserqualität – und von unvergleichlicher Schönheit.

Angeln am Mondsee im Salzkammergut © Österreich Werbung/ Weinhäupl
Tirol: acht Fischwasser im Tannheimer Tal 
Im Tannheimer Tal haben Hobbyfischer die Wahl unter acht befischbaren Gewässern. Angler können ihr Revier nach Schwierigkeitsgrad festlegen: Leicht zu begehen ist das Fliesswasser Haldensee mit seinem flachen Ufer. Mit etwas Glück und Geduld hat man dort vorwiegend Hechte und Renken, aber auch Karpfen, Schleien und Rotaugen am Haken. Allerdings sind hier nur Blinker als Köder erlaubt. Einiges mehr an sportlichem Können verlangt Anglern der Vilsalpsee ab, der schnell sehr tief wird. Dafür entschädigen der Blick auf die Berge und eine gute Chance auf Saibling und Barsch im Fangeimer. Zum Fliegenfischen treffen sich Interessierte vorzugsweise am Vils-Ach-Bach, am Fischwasser Zöblen, am Fischwasser Weissenbach sowie am Haldensee und an der Nesselwängler Ache.

SalzburgerLand: die Gebirgswasser der Hohen Tauern
Tiefe Gumpen, ruhige Fliesspassagen, reissende Stromschnellen durch enge Schluchten und dann wieder weite Schotterbänke. So vielfältig zeigt sich die Grossarler Ache bei Grossarl, die vom klaren Gebirgswasser der Hohen Tauern gespeist wird. Fliegenfischer gehen von Grossarl flussaufwärts bis Hüttschlag und weiter in den Talschluss, wo der glasklare Ötzlsee auf die Petrijünger wartet. Auf einer Länge von ca. 15 Kilometern bietet die Grossarler Ache Lebensraum für Bachforellen, Bachsaiblinge und vereinzelt auch für Äschen. Dieser gesamte Revierbereich gilt als „catch & release“-Strecke und gefischt werden darf nur bei Tageslicht, ausschliesslich mit der Fliegenrute und ohne Verwendung von Widerhaken.

Oberösterreich: Fliegenfischen an der Grossen Mühl 
Die Grosse Mühl im Böhmerwald gilt als Geheimtipp unter erfahrenen Fliegenfischern und als Herausforderung für Könner. Der breite Wasserlauf funkelt in der Sonne, im Flussbett fliesst Wasser der ersten Güteklasse und darin tummeln sich Bachforellen, Äschen und Aiteln. Hinter grossen Urgesteinsbrocken haben sich tiefe Gumpen gebildet – ein idealer Unterstand für kapitale Fische. Fliegenfischen an der Grossen Mühl erfordert Geduld und viel Gefühl. Auf das Anglerglück allein darf man sich nicht verlassen, denn die schlauen Fische beissen nicht bei jedem an. Die Strecke fürs Fliegenfischen reicht von den Bruckhäuseln nahe Aigen bis zur Stangler Brücke bei Ulrichsberg. Wer das Gewässer noch nicht kennt, kann gemeinsam mit einem Guide die Fliegenstrecke erkunden und erhält vom Profi auch den einen oder anderen Tipp für die fischreichsten Plätze.

Niederösterreich: Waldviertler Karpfen
Die Waldviertler Teichwirte haben sich streng der Qualitätsproduktion verschrieben. Als Grundlage dazu dient ein natürlicher Lebensraum durch Begrenzung der Karpfenzahl im Teich. Durch artgerechte Haltung und das langsame Wachstum entwickelt der Waldviertler Karpfen ein fettarmes, kerniges Fleisch mit zartem typischen Geschmack. Wenn es Herbst wird im Waldviertel und die ersten Nebelschwaden über den Teichen liegen, beginnt im Norden der Region die Abfischsaison. Mit diesem traditionellen Verfahren holen die Waldviertler Fischzüchter schonend ihre „Ernte“ aus dem Teich. Gäste sind sowohl als Zuseher als auch als Helfer beim Leerfischen der Teiche willkommen.

Steiermark: Seesaibling & Co aus dem Ausseerland 
Eingebettet in die romantische Kulisse des Toten Gebirges und des Dachsteinplateaus liegen  im Ausseerland - Salzkammergut herrliche Fischwasser. Die Koppentraun rangiert unter sechs besten Forellenstrecken Europas und im  Altausseer See, im Grundlsee und im Toplitzsee tummeln sich Hecht, Aitel und Barsch. Als Naturschatz des steirischen Salzkammergutes gilt der Ausseerland-Seesaibling mit seinem hellrosa Fleisch und seinem feinen Geschmack, der in den glasklaren Flüssen und Seen des Ausseerlandes lebt.

Kärnten: kapitale Trophäenfische aus der Gail 
Die Gail ist eines der naturbelassensten Gewässer des gesamten Alpenraumes. Der Fluss – eigentlich noch ein Wildbach – zwängt sich durch tiefe Schluchten, um plötzlich in eine reizvolle Aulandschaft zu münden, ehe er sich wieder tosend in die Tiefe stürzt. Neben der natürlichen Schönheit der Flusslandschaft kann die Gail mit Trinkwasserqualität aufwarten, auch der Befischungsdruck ist gering. Auf den Hobbyfischer warten darüber hinaus sechs Nebenbäche mit enormem natürlichen Nachwuchs, was den Verzicht auf künstliche Besatzmassnahmen und das Einsetzen fangreifer Fische möglich macht. Neben der dominierenden Bachforelle gehören auch die Regenbogenforelle und die wiedereingebürgerte Äsche zu den Bewohnern der Gail und ihrer Nebenbäche. Die „Bärfalle“, die Prachtstrecke für Fliegerfischer, wird auf Grund der schwierigen Zugänglichkeit selten befischt. Dieses Revier bietet dank seiner Unberührtheit die Chance auf kapitale Trophäenfische.

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