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Basislager für Wanderglück: Wanderdörfer

Fernab von Alltag und Hektik die Natur mit allen Sinnen erleben, sich wieder spüren und jeden Tag ein neues Abenteuer erleben: Österreichs Wanderdörfer sind die idealen Ausgangspunkte für Wanderferien ganz nach Lust, Laune und Ausdauer.

Wandern in Lech, Vorarlberg © Österreich Werbung
Umfangreiches Angebot an Wanderungen
Was genau man sich unter einem "Wanderdorf" vorstellen darf? Ganz einfach: Rund 50 Ferienorte und -regionen in ganz Österreich, die sich voll und ganz dem Thema Wandern verschrieben haben - mit ökologischem Anspruch. Sie alle bieten in unmittelbarer Umgebung ein umfangreiches Angebot an Wanderwegen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, die allesamt gut markiert, ansonsten aber völlig naturbelassen sind und die Wanderer zu Hütten, Rastplätzen oder Alpen führen. Dort warten hausgemachte und regional-typische Spezialitäten auf die Wanderer.

Themenwanderungen
Wer beim Wandern auch gleich etwas lernen will, lässt sich am besten von ausgebildeten Wanderführern begleiten. Während des Sommers werden in den Wanderdörfern täglich geführte Wanderungen angeboten, auf denen man nicht nur die Besonderheiten der Natur kennen lernt, sondern auch über Kultur und Bräuche der Region. Besonders beliebt sind die so genannten "Themenwanderungen": Beim Kräutersammeln, beim Melken der Kühe auf der Alp oder bei einer Nachtwanderung spürt man einen Hauch von Abenteuer und Ursprünglichkeit.

Kostenlose Wanderkarten
Das Angebot an geführten Wandertouren ist enorm. Aber auch, wer lieber auf eigene Faust seinen Weg erkunden will, kann in den Wanderdörfern mit ausreichend Unterstützung rechnen. Wanderkarten für die Region sind vielerorts kostenlos und auch die Gastgeber selbst geben gerne Auskunft - von ihnen erhält man nicht nur die besten Routenempfehlungen, sondern mitunter auch den einen oder anderen Insidertipp.

Die Wanderwege sind in allen Wanderdörfern in drei Schwierigkeitsgrade unterteilt. Zusätzlich weisen die Wanderkarten und Markierungen auch immer die jeweiligen Gehzeiten aus. Ein kleiner Tipp am Rande: Für gemütliche Wanderungen und Spaziergänge ist normale Bekleidung und bequemes Schuhwerk ausreichend. Schwierigere Touren erfordern Bergschuhe, leichte Wanderbekleidung und unbedingt einen Wetterschutz. Die Gipfelstürmer unter den Wanderern sollten natürlich über eine hochalpine Ausrüstung und dazu noch ausreichend Kondition verfügen.

Klettersteige
Selbst für Kletterfreunde sind die meisten Wanderdörfer ideale Ausgangspunkte - zumal sie hier vor jeder Tour alle wichtigen Informationen und Details zu den verschiedenen Klettersteigen einholen können. Ganz gleich, ob man auf gemütlichen Wanderwegen, steilen Bergpfaden oder senkrechten Kletterwänden unterwegs ist: Kehrt man erst einmal mit knurrendem Magen ins Wanderdorf zurück, schmecken die bodenständigen Köstlichkeiten aus Bio-Produkten aus den umliegenden Regionen besonders gut.

Winterwanderungen
Dass die Wanderdörfer bereits 1993 mit dem "Tourism For Tomorrow Award" ausgezeichnet wurden, war für die Organisatoren kein Grund, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen - ganz im Gegenteil: Die Angebote wurden über die Jahre hinweg stets weiter entwickelt und um gute Ideen bereichert. So können beispielsweise auch Single-Wanderer in vielen Orten Gleichgesinnte für gemeinsame Touren finden; und in manchen Orten werden bereits Winterwanderungen oder Schneeschuhtouren angeboten.

Unterkünfte
Was die Unterkunft betrifft, so reichen die Möglichkeiten vom familienfreundlichen Bauernhof über die urige Alphütte bis hin zum 5* Luxus-Hotel. Doch wo und wie auch immer man sich bettet, eines steht fest: Dank der Bewegung an der frischen Bergluft und der vielen Eindrücke, die man dabei sammelt, ist ein tiefer, erholsamer Schlaf so gut wie garantiert.

Weitere Information: www.wanderdoerfer.at

Wandern in Österreich: Wanderdorf-Routen

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