Ktn/Sbg/T: Nationalpark Hohe Tauern

Angrenzend an Kärnten, Salzburg und Tirol liegt der grösste Nationalpark Mitteleuropas. Mit mächtigen Gipfeln wie dem Grossglockner und dem Grossvenediger, weiten Gletscherflächen sowie den imposanten Krimmler Wasserfällen ist der Nationalpark Hohe Tauern ein vielschichtiges Naturwunder.

Nationalpark Hohe Tauern © Lerch / NPV Salzburg

Der Nationalpark Hohe Tauern zählt mit 1.800 km² Fläche zu den grössten Nationalparks Europas: Über 400 Dreitausender, weite alpine Rasen-landschaften, faszinierende Gletscher und tosende Wasserfälle birgt diese Hochgebirgslandschaft. Etwa 10.000 Tierarten sind im Nationalpark zu Hause, darunter Gämsen, Murmeltiere, Steinadler, Alpensteinböcke und die Bartgeier.

In der Kernzone ist die Natur völlig unberührt und in der Aussenzone herrscht ein harmonisches Miteinander von nachhaltiger Bewirtschaftung durch zahlreiche Almen und Naturlebensraum.

Zahlreiche Wanderwege
Diese einzigartige Welt erschliessen zahlreiche Wanderwege, die man alleine oder mit ausgebildeten Nationalpark-Rangern begeht. Dabei lautet das schlaue Motto für geführte Wanderungen "Man sieht nur, was man weiss!": Von Juli bis September stehen jede Woche von Montag bis Samstag 26 davon zur Auswahl – zu Themen wie "Wildtiere beobachten", "Entstehung der Gletscher", "Alltag auf der Alm" oder "Auf den Spuren der Säumer". Eine Wanderung vom Tal hinauf ins ewige Eis entspricht, geologisch gesehen, einer Reise in die Antarktis. Darüber hinaus werden an zusätzlichen Terminen fünf Spezialexkursionen angeboten, etwa mit Übernachtung an einem Bergsee, für Naturfotografen oder zur Beobachtung der Hirschbrunft.

Das Wanderwegenetz mit Alpinsteigen umfasst rund 1.200 km. Über 80 Schutzhütten und Jausenstationen sind Stützpunkte für ausgedehnte Wanderungen und Übergänge auf der Tauern-Südseite mit 240 Dreitausendern.

In den Hohen Tauern befindet sich übrigens auch die Wiege des Alpinismus: Der 3.251 m hohe Ankogel war im Jahr 1761 der erste vergletscherte Alpengipfel, der bestiegen wurde. Heute können Bergsteiger – am besten in Begleitung von Berg- oder Schiführern – auf unzähligen Routen die Berg- und Eiswelt erklimmen.

Nationalparkwelten Mittersill
Bei schlechtem Wetter ist ein Besuch der Nationalparkwelten in Mittersill eine gute Alternative. Das erst 2006 eröffnete Naturmuseum ist ein multimediales Gesamterlebnis. Allein die gestalterische Umsetzung von Naturerlebnissen in Ausstellungsräumen mit Titeln wie "Almsommer" oder "Am Grund des Bergbaches" ist einen Besuch wert.

Nationalparkwelten
Gerlos-Strasse 18
5730 Mittersill

www.hohetauern.at

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Nationalpark Hohe Tauern

 
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