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Schloss Herberstein in der Steiermark

Das Schloss Herberstein an der Feistritz ist zwar für seinen Tiergarten bekannt, allerdings lohnt sich auch ein Besuch des Schlossparks, der lange Jahre in Vergessenheit geraten war. Nach einem alten Stich aus dem 17. Jahrhundert wurde der Garten vor 15 Jahren neu angelegt und präsentiert sich heute in vier jeweils farbig definierten Bereichen.

Schloss Herberstein © Bernhard Bergmann

Der „Grüne Garten der Harmonie“ steht für Leben, die Hoffnung und für die Erneuerung der Natur. Die Farbe beruhigt ohne zu ermüden, wirkt heilsam bei psychosomatischen Krankheiten und spendet Kraft. Hier wächst neben Riesensteinbrech, Pfefferminze und Schildplatt auch die Grüne Rose, eine botanische Rarität. Weiss symbolisiert Unschuld, Reinheit und Edelmut und ist damit die Leitfarbe im „Weissen Garten der Vollkommenheit“. Hier sind u. a. Rosen, Prachtscharten und Lilien zu bewundern. Lavendel, Storchenschnabel, Salbei, Zierlauch und Bartblume dominieren den „Blauen Garten der Beständigkeit“, der zu Ruhe und Meditation anregen soll. Der „Gelbe Garten der Hoffnung“ erinnert an die lebensspendende Wärme der Sonne und aktiviert neue Kräfte. Hier finden sich Frauenmantel, Taglilien oder Dahlien.

Zwischen diesen Themenbeeten lustwandeln die Besucher zwischen dem Vormittagsgarten, dem Mittagsgarten, dem Nachmittagsgarten und dem Abendgarten. Auf einem Wehrgang liegt der Frühstücks- oder Morgengarten, der den Blick auf das Schloss und die Feistritzklamm freigibt. Im Zentrum des Schlossgartens lädt ein Rosenpavillon mit einem Brunnen zum Verweilen ein.

Bei einer Gartenführung erfahren Besucher Interessantes über die Geschichte der europäischen Gartenkultur. Im Kräutergarten werden sie in die Geheimnisse der Heil- und Gewürzkräuter eingeweiht und erhalten zusätzlich noch Koch- und Gesundheitstipps. Kinder gehen beim Workshop „Peter Petersilie und die kleine Kräuterfee“ auf Entdeckungsreise. Beim Riechen, Beobachten und Verkosten der verschiedenen Kräuter lernen sie Wissenswertes aus der Welt der Kräuter und Gewürze und anschliessend dürfen sie auch selbst gärtnern.

www.gartenschloss.at