Navigation Inhalt Wählen Sie Ihr Thema:

Sommerliche Erfrischung: Baden im Fluss

Österreichs Landschaft ist durchzogen von einer Vielzahl an Bächen und Flüssen, die zu den saubersten Europas gehören und in den meisten davon lässt es sich herrlich baden.

Baden in der Ybbs bei Waidhofen

Flussbäder in Vorarlberg
Vorarlbergs Naturbadeplätze befinden sich im Bereich des Rheindeltas, des Alten Rheins in Hohenems-Altach sowie im Bereich der Bregenzer Ache bei Alberschwende. In die Dornbirner und Bregenzer Ache fliessen die kleineren Gebirgsbäche des Bregenzerwaldes. Die beiden Zuflüsse des Bodensees verfügen über eine sehr gute Badequalität, ihre zahlreichen Bachbette sind im Sommer sehr beliebte Badeorte. Besonders die Bregenzer Ache ist auch wegen ihrer Eignung für den Wildwassersport bekannt. Auch das Waldbad an der Enz in Dornbirn sowie das Freibad Felsenau in Feldkirch sind geeignete Flussbadeplätze.

Tirol
In Tirol, bei Kramsach, bietet sich die Brandenberger Ache mit ihren bezaubernden Klammen zum Schwimmen, aber auch Kajak fahren an.

Salzburger Klammen
Im Bundesland Salzburg bieten sich als Badeplätze folgende Flüsse an: die Königsseeache in Hallein-Rif, die Taugl, die Lammer und das Almbach-Felsenbad bei Faistenau, das in die sogenannte Strubklamm eingebettet ist. Die Strubklamm ist ein durch Erosion entstandener Taleinschnitt von einigen Kilometern Länge, dessen Boden im Laufe der Zeit von Eis, Wasser und Geröll ausgeschwemmt wurde, wodurch fantastische natürliche Wannen, Kämme, Rillen und Töpfe entstanden.

Flussbäder in Niederösterreich
Niederösterreichs Flussbäder an Ybbs, Thaya, Kamp und Pielach laden zu einem erfrischenden Badeerlebnis ein.

Flussbäder an der Donau
Einige der ältesten Flussbäder befinden sich entlang der Donau: Auffallend schöne Plätze mit naturbelassenen Sand- oder Kiesstränden - sei es in den Donau-Auen der Wachau, am Badeplatz Ardagger mit seinen Schotterinseln oder bei Aggsbach-Dorf bzw. Schönbühel, wo sich das Baden auch mit einer Bootstour verbinden lässt. Dort wird zudem das Kuriosum erlebbar, dass die Donau - einem Gegenstrom gehorchend - bergauf fliesst.
Seichtes Uferwasser und geringe Strömung bieten die Donauabschnitte bei Weissenkirchen sowie bei Greifenstein, aber auch die Pielachmündung bei Melk, am Südufer der Donau, mit ihren weichen Sandbänken. Wer zusätzlich den Atem der Jahrhundertwende spüren will, sollte ins Strombad Kritzendorf fahren, in dem bereits seit dem Jahr 1903 Sommerfrischler Abkühlung suchen. Das Strombad, einst als Riviera der Donau bekannt, kostet heute keinen Eintritt mehr, und dennoch kann man hier, umgeben von Kastanienbäumen, besonders angenehm den Sommer geniessen. Im Bereich Wiens lädt besonders die Lobau mit ihren Auwaldbeständen und zahlreichen kleinen Buchten zu einem geruhsamen Sommertag ein.

Steiermark
Wer die grüne Steiermark mit ihren dichten Wäldern vorzieht, kann sich im Sulmbad „Zur Steinernen Wehr“ in der Südsteiermark vergnügen. Sehr romantisch ist auch das Verweilen im ältesten Flussbad der Steiermark in St. Ruprecht an der Raab in der Oststeiermark, dessen erste Erwähnung ins 19. Jh. zurückreicht und in dem das Wasser der Raab aufgestaut wird. Die grosszügigen Liegewiesen mit altem Baumbestand werden besonders im Hochsommer als willkommener Sonnenschutz geschätzt.

Kärnten
Wo Berge sind, da ist auch Wasser, sagt man in Kärnten, und so schwimmt man dort auch in der Gail, die mit breiten Sand- und Schotterbänken zum erfrischenden Badespass einlädt.
Die Drau ist eine der letzten naturbelassenen Flusslandschaften der südlichen Alpen. Die landschaftlichen Reize im Europaschutzgebiet Obere Drau könnten vielfältiger nicht sein.