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Velowege am Wasser

Naturbelassene Flussauen, tosende Bergbäche oder kristallklare Seen: Vom Sattel aus lassen sich Österreichs Gewässer besonders naturnah erleben und ein Sprung ins kühle Nass sorgt obendrein für Erfrischung.

Radfahren im Gerlostal, Tirol © Sebastian Runschke/Zillertal-Arena
Vorarlberg:

Rund um den Bodensee
Der Veloweg rund um den Bodensee, der das Gewässer fast durchgehend in Ufernähe umrundet, führt durch 3 Länder: Österreich, Deutschland und die Schweiz. Teilstrecken lassen sich bequem mit den Bodenseeschiffen zurücklegen. Und für erholsame Übernachtungen stehen zahlreiche Hotels, Pensionen und Jugendherbergen zur Verfügung.
Bodensee-Vorarlberg Tourismus

Walgau - Rheintal - Bodensee-Velotour
Der überregionale Veloweg "Walgau-Rheintal" führt vom Ausgangspunkt Bludenz (mittelalterliche Kleinstadt mit typischen Laubengängen) entlang der Ill, vorbei an Baggerseen und Auwäldern bis nach Feldkirch (mittelalterlicher Stadtkern, überragt von der mächtigen Schattenburg) und weiter auf dem Rheintal-Velowanderweg zum Zollhaus Meiningen. Von dort geht es Rhein abwärts bis zum Erholungszentrum Rheinauen in Hohenems. Dann verläuft der Veloweg dem Alten Rhein entlang nach Lustenau und weiter zum Bodenseeufer.
Vorarlberg Tourismus

E-Bike-Tour vom Bodensee zum Piz Buin
Die etwa 100 Kilometer lange Tour vom Bodensee bis zum Fusse des Piz Buin startet in Bregenz auf etwa 400 Metern und führt bis nach Gaschurn auf etwa 980 Metern. Die ersten Abschnitte am Rhein entlang und durch den Walgau sind auch für Familien geeignet. Die Strecke führt zu sehenswerten Zielen und lässt genügend Zeit für Besichtigungen in Bregenz und Feldkirch oder für eine kleine Pause mit Badeabstecher in den Alten Rhein zwischen Lustenau und Hohenems. Wer es trotz E-Bike-Schubhilfe noch gemütlicher möchte, steigt für einige Teilstrecken einfach auf die Bahn um.
Vorarlberg Tourismus
 

Tirol:

Auf dem Mountainbike durchs Wildgerlostal
Über 520 Höhenmeter fahren ambitionierte Mountainbiker im Tiroler Zillertal. Begleitet vom herrlichen Panorama des Wildgerlostals – Gletscherblick auf den Wildgerloskees inklusive – geht's von Gerlos aus den plätschernden Gerlosbach und am Ufer des Durlassbodenstausees entlang.
Die mittelschwere Tour ist insgesamt 21,7 Kilometer lang und hat ihren steilsten Streckenabschnitt auf einer Länge von zwei Kilometern von der Querung des Salzachbachs zurück zum "Seestüberl". Wer dieses anspruchsvolle Stück umgehen möchte, nimmt die asphaltierte Strasse Richtung Königsleiten und fährt dann, am Gerlospass angelangt, links über die Bundesstrasse zurück. Zum „Verschnaufen“ und zur Stärkung laden das Seestüberl, die Bärschlagalm und das Alpengasthaus Finkau ein. Für die Tour sind rund 2,5 Stunden Fahrzeit einzuplanen.
Tourismusverband Zell-Gerlos, Zillertal Arena

Auf dem Innradweg
Landschaftlich und kulturell interessant ist der Innradweg, der mit einer Gesamtlänge von 520 Kilometern zu den längsten Velowanderwegen Europas zählt. 190 Kilometer davon führen durch das Tiroler Inntal. Der abgesehen von wenigen Steigungen flache Uferweg führt durch eine eindrucksvolle Alpenlandschaft, vorbei an zahlreichen alten Städten und Märkten. Zams mit der mystischen Klamm „Zammer Lochputz“ und Imst liegen ebenso am Weg wie die Hauptstadt Innsbruck und die Silberstadt Schwaz. Diese wenig anstrengende, abwechslungsreiche Route besticht durch reizvolle landschaftliche Kontraste, viele kulturelle Highlights und Möglichkeiten für andere sportlichen Aktivitäten.
www.tirol.at/a-innveloweg

Der Lechradweg
Ideal für einen Tagesauflug ist der Lechradweg im Westen Tirols. In 4 Etappen auf rund 52 Kilometern führt er am Lech entlang, einem der letzten unregulierten Flüsse der Alpen. Über Wiesen und Feldwege sowie durch sehenswerte Ortschaften, die zum Einkehren Gelegenheit bieten, führt der Lechradweg in rund vier Stunden Fahrzeit.
 

Osttirol/Kärnten: Kulturgenuss entlang der Drau

Kulturell Interessantes gibt es auch auf dem Drauradweg in Osttirol. So empfiehlt sich ein Besuch der hübschen Stadt Lienz mit dem Schloss Bruck, dem Museum mit Galerie berühmter Künstler wie Albin Egger-Lienz, oder dem Franziskanerkloster. Von diesem Tiroler Kleinod geht es weiter zur sehenswerten Ausgrabungsstätte Aguntum (eine frühere römische Siedlung) sowie zu den Ausgrabungen der frühchristlichen Bischofskirche bei Lavant und durch das „Kärntner Tor“ auf naturbelassenen Wegen ins Obere Drautal.
 
 
SalzburgerLand: Wasserfall und Seen

Der Tauernradweg verbindet spektakuläre Naturdenkmäler wie die Krimmler Wasserfälle, die Eisriesenwelt oder die wildromantische Liechtensteinklamm mit kulturellen Sehenswürdigkeiten wie der Burg Hohenwerfen, der Salinenstadt Hallein, dem Schloss Hellbrunn und der Mozartstadt Salzburg.

Der Mozart-Radweg führt Genuss-Velo-Fahrer auf einer Strecke von rund 450 Kilometern vom SalzburgerLand bis nach Tirol und Bayern zu den Lebens- und Wirkungsstätten des Musikgenies. Ausgangspunkt der Tour ist die Stadt Salzburg, wo Mozart geboren wurde, lebte und wirkte. Weiter führt der Veloweg entlang der alten Trasse der Ischlerbahn in das Mozartdorf St. Gilgen und durch das Salzburger Seenland.
 

SalzburgerLand/Steiermark: die vielen Seiten der Mur

Auf dem Murradweg durch das SalzburgerLand und die Steiermark lassen sich vielfältige Landschaften und kulturelle Schätze entdecken. Die Strecke führt von Muhr in der Ferienregion Lungau im SalzburgerLand über Graz und  Bad Radkersburg in der Steiermark weiter nach Slowenien und Kroatien, wo der Murradweg auf den Drauradweg trifft. Die einzelnen Etappen lassen sich nach Lust und Laune kombinieren.

Die 365 Kilometer lange österreichische Strecke führt auf gut befestigten Wegen fast ausschliesslich bergab (höchster Punkt: 1.765 Meter bei der Sticklerhütte im Lungau), er weist lediglich auf den ersten Kilometern eine geringe Steigung auf. Die Route eignet sich daher sowohl für Genussvelofahrer als auch für Sportler mit Ausdauer.

Ferienregion Lungau
Steiermark Tourismus
 



SalzburgerLand/Kärnten: der Alpe-Adria-Veloweg - Flüsse und Meer

Der Alpe-Adria-Radweg von Salzburg über Kärnten bis an das Mittelmeer macht es ambitionierten Velofahrern möglich, die Alpen zu überqueren. Diese Tour für Entdecker führt zunächst entlang der Salzach und der Gasteiner Ache bis zur Tauernschleuse Böckstein-Mallnitz. Per Bahn kommt man in nur 11 Minuten bequem durch den Tunnel nach Kärnten. Hier folgt die Veloroute dem Ufer der Möll, der Drau und der Gail bis an die italienische Grenze nach Tarvis. Weiter geht es auf der Trasse der aufgelassenen Pontebbana-Bahn bis nach Resiutta und schliesslich nach Grado an der italienischen Adria.
 
 
Oberösterreich:

Sportlich der Enns entlang
Der insgesamt 252 Kilometer lange Ennsradweg führt auf einer Strecke von 93 Kilometern durch Oberösterreich. Durch den Nationalpark Kalkalpen fahren sportliche Entdecker entlang des Flusses bis in die Romantikstadt Steyr.

Das Ennstal gilt als eines der geschichtsträchtigsten Täler des Landes. Unzählige Hammerwerke zeugen von der Zeit, als die Region dank der Eisenproduktion Wohlstand und Reichtum erlangte. Durch die wildromantische Landschaft fahren die Besucher nach Weyer, wo sich der wirtschaftliche Aufschwung von damals im prächtigen Ortsbild widerspiegelt. Der Weg führt weiter über Grossraming nach Reichraming, das zu einem Besuch im Nationalpark-Besucherzentrum einlädt. Über Ternberg, das „Tal der Feitelmacher“, führt der Weg weiter in die Romantikstadt Steyr, deren Baustile aus unterschiedlichen Epochen ein einzigartiges Ensemble ergeben. Nahe Enns, der ältesten Stadt Österreichs, ergiesst sich der mittlerweile imposante Fluss schliesslich in die Donau. Von da an fahrenBesucher nach Belieben auf dem Donauveloweg weiter bis nach Linz.
Die Veloroute entlang der Enns verläuft meist auf ruhigen Landstrassen und Velowegen – den Fluss immer in Sichtweite. Abschnittsweise bietet die Strecke kleine Steigungen für die sportliche Herausforderung.

Das Salzkammergut entdecken
Von See zu See die malerische Landschaft des Salzkammegutes entdecken: Der Salzkammergutradweg führt zu den schönsten Seen und den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region. Idyllische Orte wie St. Gilgen, St. Wolfgang, Gmunden und Hallstatt laden zum Verweilen ein und die herrlichen Badegewässer Mondsee, Attersee, Traunsee und Wolfgangsee sorgen für Erfrischung.
 

Niederöstereich: Fluss-Velo-Fahren und Piesting

Fluss-Velo-Fahren im Mostviertel
In Traismauer an der Donau hat der Traisental-Radweg seinen Ausgangspunkt. Er ist 111 Kilometer lang und begleitet die Traisen bis nach Mariazell. Richtig anspruchsvoll ist nur die letzte Etappe ab Kernhof. Bis dorthin ist der Weg auch für Kinder gut geeignet. Wer den Weg in umgekehrter Richtung befährt, startet in St. Aegyd am Neuwalde und rollt bis zur Donau praktisch ständig leicht bergab. Der Traisental-Radweg kann auch als Pilger-Veloweg befahren werden.

An der Pielach entlang führt der 56 Kilometer lange Pielachtal-Radweg. Der erste Streckenteil ab Melk ist schön eben, gegen Ende zu – das Ziel liegt in Dobersnigg - wird der Weg etwas steiler.

Der 60 Kilometer lange Triesting-Gölsental-Radweg ist einer der sieben grossen Velowege in Niederösterreich. Er verbindet den Thermen- und den Traisental-Radweg, die Route verläuft vom Wienerwald ins Mostviertel. Ebenfalls entlang der Triesting fährt man auf dem Triestingau-Radweg von Schönau an der Triesting bis Himberg.
Mostviertel Tourismus

Velotour entlang der Piesting
Liebliche Aulandschaften, schattige Rastplätze, malerische Kiesstrände: Das Piestingtal hat schon Ferdinand Raimund, Johannes Brahms und die Historienmaler Friedrich Gauermann und Leopold Kupelwieser inspiriert. Architektonische Einblicke in die Zeit des Biedermeier bieten einige Pavillons entlang der 21 Kilometer langen, durchgehend asphaltierten Piestingtal-Radroute. Von Markt Piesting verläuft der Veloweg durch das Augebiet am Fusse der Ruine Starhemberg, über den Kirchenriegl und die Flusslandschaft der Piesting entlang und weiter über Reichthal im Pernitzer Becken nach Gutenstein.
 
 
Der Donauradweg
Der wohl bekannteste und beliebteste aller Velowege begleitet den einzigen europäischen Fluss, der von Westen in Richtung Osten fliesst, von seiner Quelle im deutschen Donaueschingen bis zu seiner Mündung ins Schwarze Meer. Erster Höhepunkt auf österreichischem Boden ist die Schlögener Schlinge, wo die Donau eine 180-Grad-Schleife vollzieht. Danach schlängelt sich der Veloweg durch beeindruckende Landschaften wie die wildromantische Wachau mit ihren urigen Weinstädtchen und streift unterwegs auch jede Menge kultureller Juwelen: die Stifte Engelszell und Wilhering, Oberösterreichs Landeshauptstadt Linz, die mittelalterliche Stadt Enns, das Freilichtmuseum Keltendorf in Mitterkirchen, das malerische Schifferstädtchen Grein mit dem alten Stadttheater und der Greinburg, das prächtige Stift Melk, das Stift Klosterneuburg sowie den Archäologischen Park Carnuntum.
Donauradweg Oberösterreich
Donauradweg Niederösterreich
ARGE Donau
 

Steiermark: der Raabtalradweg

Entlang der Raab in der Oststeiermark, die auch liebevoll der Garten Österreichs genannt wird, verläuft der 112 km lange Raabtalradweg, der insbesondere aufgrund seiner Wegführung bei Familien beliebt ist. Vom Naturpark Almenland führt die Tour in sanfter Hügellandschaft mit Wein- und Apfelgärten bis in das Thermenland Steiermark. Kleine romantische Städte warten mit architektonischen Sehenswürdigkeiten auf, Ausflugsziele wie Kernölmühlen, eine Weltmaschine oder Zotters Schokoladentheater bieten Spass und Spannung. Für das Wohlbefinden sorgen die Thermen mit ihren heissen Quellen. Auf den letzten Kilometern des Veloweges geht’s noch über die Grenze nach Ungarn.
 

Burgenland: Neusiedlersee-Radweg
Der wegen der geringen Höhenunterschiede auch bei Familien beliebte Neusiedler See Radweg führt rund um den grössten Steppensee Mitteleuropas, der das Burgenland mit Ungarn verbindet und zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Auf der Ostseite geht es zum Teil durch den Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel, wo an Salzlacken und in Feuchtwiesen zahlreiche seltene Wasservögel beobachtet werden können. Daneben bietet die Strecke entlang des Schilfgürtels immer wieder traumhafte Ausblicke zum See. Bemerkenswert sind die Designerrastplätze: Schilfkuppeln mit Sitzbänken und Tischen spenden Schatten und Schutz vor dem Wind. Für interessante Zwischenstopps eignen sich die Altstadt von Rust oder die Kellergassen von Purbach und Breitenbrunn.
Neusiedler See Tourismus
 

Burgenland/Steiermark: Genussvelofahren auf dem Lafnitzradweg

An der Lafnitz, einen der letzten natürlich erhaltenen Mäanderflüsse Österreichs, liegen geschützte Auenlandschaften, wo seltene Tier- und Pflanzenarten zuhause sind. Auf der Strecke machen die Besucher beispielsweise in Wörterberg Station, wo sie vom Aussichtsturm den Panoramablick über das Naturschutzgebiet geniessen. In Stinatz kommen sie leichten Trittes beim Heimathaus Burgauberg an einer „Tschartake“, einem nachgebauten Grenzturm aus dem 18. Jahrhundert, vorbei. Auch ein Stopp in Eltendorf lohnt sich, wo sich Gäste auf dem Uhudlerpfad über die Herstellung des Weins aus der wilden Rebsorte informieren.
 

Kärnten

Südkärntner 6-Seen-Runde
Vorbei an sechs der sieben Badeseen lädt die 6-Seen-Runde zu einem Streifzug durch fast die ganze Region. Die 54 km lange Route ist auch für sportliche Kinder geeignet und daher eine ideale (Ganztages)Tour für Familien. Unterwegs laden zahlreiche Ausflugsziele zum Staunen und Entdecken ein, als Labstationen bieten sich die  Buschenschenken und Gaststätten entlang der Strecke an. Badesachen nicht vergessen – es warten sechs Badeseen mit Temperaturen bis zu 28°C.
Tourismusregion Klopeiner See-Südkärnten

Wörthersee-Keutschacher Seental-Radweg
Die rund 47 km lange Rundroute beginnt in Velden und führt am Wörthersee entlang durch Pörtschach und Krumpendorf nach Klagenfurt, wo man sich Zeit für einen Besuch von Minimundus und dem Reptilienzoo Happ nehmen sollte. Ab Viktring steigt der Veloweg ins 4-Seental Keutschach ein paar Kilometer leicht an. Durch das Schieflinger Moor geht es weiter nach Schiefling, wo eine letzte Steigung wartet. Danach geht’s immer bergab nach Velden zurück.

Drauradweg
Einer der bekanntesten Velowege Österreichs ist der 366 Kilometer lange Drauradweg, der in sechs Etappen von Toblach/Dobbiaco in Südtirol entlang der Drau bis nach Marburg/Maribor in Slowenien quer durch Kärnten verläuft. Der Weg ist in beiden Richtungen lückenlos beschildert und führt zumeist über flaches Terrain, sodass die Velofahrer die Naturlandschaft in vollen Zügen geniessen können. Der Drauradweg, der vom ADFC (allgemeiner deutscher Fahrradclub) als Vier-Sterne Qualitätsroute ausgezeichnete wurde, ist für Familien geeignet und hält mit den Drauradweg-Wirten auch jede Menge kulinarische Highlights bereit. Einige der schönsten Badeseen Österreichs befinden sich in unmittelbarer Velowegnähe, etwa der Millstätter See, (Spittal), der Ossiacher See (Villach) und der Wörthersee (Klagenfurt).

Gailtal Veloweg
Der Gailtal Veloweg R3 verläuft entlang der Gail immer leicht bergab und bringt es auf eine beachtliche Länge von 90 km. Man reist bequem per Zug nach Kötschach-Mauthen zum Ausgangspunkt der Strecke. Diese führt gut ausgeschildert durch kleine Dörfer, vorbei an alten Bauernhöfen und gediegenen Gasthäusern - immer begleitet von gastronomischen Geheimtip.