Um das unter Kaiser Josef II aufgelassene Benediktinerstift St. Paul im Kärntner Lavanttal wieder zu besiedeln, begab sich 1809 eine Gruppe Benediktinermönche aus Spital am Pyhrn in Oberösterreich nach St. Paul. Daran erinnert heute der „Benediktweg".
Foto: Bibliothek Stift Admont
Zu den kulturellen und spirituellen Höhepunkten der rund 180 Kilometer langen Route zählen u. a. der
„Dom am Pyhrn“, die barocke Stiftskirche in
Spital am Pyhrn in Oberösterreich, die das Ortsbild prägt, und das
Benediktinerstift Admont in der Steiermark. Seine Bibliothek stellt den
grössten klösterlichen Büchersaal der Welt dar und besticht neben der räumlichen Dimension vor allem durch die meisterhaften Kunstwerke (Skulpturen, Reliefs, Fresken) und ihren Bücherschatz.
Zu den wertvollsten Kunstschätzen der
Abtei Seckau in der Steiermark gehören das „
Seckauer Gnadenbild“, ein Relief der Hl. Maria aus dem 12. Jahrhundert, sowie eine romanische Kreuzigungsgruppe.
Das
Stift St. Paul im Lavanttal, Kärnten, besitzt eine der
wertvollsten Klostersammlungen Europas. Gemälde von Rubens, van Dyck oder Dürer finden sich hier ebenso wie eine beachtliche Kollektion an Grafiken, eine umfangreiche Münzsammlung und das erste Druckwerk Gutenbergs aus der Zeit um 1450. Herzstück des heute barocken Ensembles ist die
romanische Basilika mit ihrem berühmten Freskenschmuck. Die Kirche aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den wichtigsten mittelalterlichen Sakralbauten Österreichs.
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