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Oberösterreich: zum Steyrursprung

Mit ihren drei Meter langen "Flötzhakeln" dirigierten die Flösser bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts das Holz aus dem Stodertal auf dem Steyrfluss bis zur Enns.

Flötzersteig - Strumboding Wasserfall © TVB Pyhrn-Priel, Ventigo

Um die lose schwimmenden "Pfaden" und "Blöcher" gut "vloezen" zu können, legten die Flossherren vergangener Zeiten "Flötzersteige" an. Auf diesen alten Wegstrecken der Flösser unternehmen Besucher eine Reise in die Vergangenheit der Region Pyhrn-Priel, einmalige Wasserlandschaften und eindrucksvolle Gipfelblicke inklusive.

Beim Gasthof Steyrbrücke in St. Pankraz beginnt die zirka 20 Kilometer lange Wanderung mit rund achtstündiger Gehzeit flussaufwärts. Der glasklaren Steyr folgend zieht bald ein riesiger Stein inmitten des rauschenden Wassers die Blicke auf sich. Hier sammelten die Flösser die Baumstämme mit dem Sperrrechen, bevor sie das Holz weiter trieben. Den Geruch von Laub, Moos und nassem Holz in der Nase, spazieren die Wanderer am schattigen Karrenweg am Pechhäusl vorbei, einer ehemaligen Pechbrennerei, bevor sich die beeindruckenden Nord- und Ostflanken des 2.136 Meter hohen Kleinen Priels zeigen. Zur Jaus’n (Zvierie Plättli) stärken sich die hungrigen Wanderer in der Flötzerstub’n mit hausgemachten Spezialitäten.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts kündigt sich der gewaltig tosende Strumboding Wasserfall lautstark an, einst eine besonders gefährliche Stelle für die „Flötzer“. Im „Alpineum“ bekommen Flösserei-Interessierte einen ausführlichen Einblick in das Leben der Flötzer und Holzknechte sowie in die Geschichte des Stodertals. Die Gipfel des Grossen Priels und der Spitzmauer im Blick geniessen die Wanderer die idyllische Landschaft rund um den Schiederweiher, bevor sie das letzte Wegstück zur Quelle des Flusses in Hinterstoder antreten.

Salzsteigjoch Tauplitzalp Tauplitz
www.pyhrn-priel.net