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Weitwandern in Wien

Das Plätschern des Wassers stets im Ohr erwandern Besucher die Erholungsgebiete in der Bundeshauptstadt: Von der unteren Alten Donau bei der U1-Station bis zum Nationalpark Donauauen führt der erste Wiener Wasserweg.

Donauauen in Wien © Wien Tourismus/Popp-Hackner
Das Plätschern des Wassers stets im Ohr erwandern Besucher die Erholungsgebiete in der Bundeshauptstadt: Von der unteren Alten Donau bei der U1-Station Alte Donau bis zum Nationalpark Donauauen führt der erste Wiener Wasserweg.
Der 17 Kilometer lange Rundwanderweg lässt sich auf 7,5 Kilometer abkürzen – dazu machen die Wanderer beim Kaisermühlenspitz kehrt und beenden den Rundgang über die Kagraner Brücke. Und dank des einheitlichen Wasserwege-Logos fällt die Orientierung ganz leicht.

Zahlreiche Informationstafeln berichten über die Geschichte und Bedeutung der Alten Donau und des Nationalparks Donauauen für die Einwohner Wiens sowie für Tiere und Pflanzen in den Feuchtgebieten. Um die Flora und Fauna, die durch die Flussverbauung ihre Lebensräume verloren haben, an die Alte Donau zurückzuholen, wurden in den letzten Jahren ausgedehnte Schilfzonen, Uferbepflanzungen und ein ausgeklügeltes Gewässermanagement eingeführt. Mit Erfolg: Heute tummeln sich in den Fluten der Alten Donau wieder 19 Fischarten – neben Zander und Wels lassen sich auch Marmorgrundeln, Lauben oder Güster entdecken. Oberhalb der Wasserlinie leben verschiedene Libellenarten, aber auch Frösche und Biber. Auch gefährdete Pflanzen konnten wieder erfolgreich angesiedelt werden, darunter etwa die Wasser-Schwertlilie, Teichrosen und das Pfeilkraut. Sogar die Krebsschere, eine in Österreich vom Aussterben bedrohte Wasserpflanze, hat an der Alten Donau wieder ein Zuhause gefunden.
Wer die Route lieber auf zwei Rädern erkunden möchte, kann den durchgehend asphaltierten und ebenen Weg auch mit dem Velo befahren.

Weitere Informationen: Wandern in und um Wien