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Benediktinerstift Seitenstetten

Bereits auf Abbildungen aus dem 17. Jhdt ist neben dem Meierhof des Stifts Seitenstetten ein Garten zu erkennen, seinen barocken Schliff erhielt der historische Hofgarten 1750. Heute gliedert sich das 1,3 Hektar grosse Stück Grün in fünf Teilräume, die von verschiedenen Epochen klösterlicher Gartengeschichte zeugen.

Stiftsgarten, Stift  Seitenstetten © Mostviertel Tourismus, weinfranz.at

Der Kräutergarten erinnert an die Klostertradition des Mittelalters. In den Beeten an der Gartenmauer werden auch seltene Arten wie kirgisischer Oregano oder Ingwer-Minze kultiviert. Alte Kartoffelsorten weisen auf die lange Tradition des „Erdapfels“ in Seitenstetten hin - das Exportprodukt aus der „Neuen Welt“, fand hier bereits 1621 urkundliche Erwähnung. Ein grosses Wasserbecken dominiert den barocken Garten. Der Rundgang führt den Besucher weiter in den Landschaftsgarten aus dem 19. Jahrhundert. Eine Errungenschaft dieser Zeit, das Glashaus, dient heute unter anderem den Fuchsien als Winterquartier. Im Rosengarten sind über 100 vorwiegend historische Strauch- und Kletterrosensorten zu bewundern.

Wie eh und je wird die Klosterküche mit frischem Salat, Paradeisern oder Erdbeeren aus dem Nutzgarten versorgt. Hierher lädt Abt Berthold von 1. Mai bis 31. Oktober zur „Rast im Garten“: Zwischen Schnittblumen und Gemüse richten die Patres „Separeés im Grünen“ mit diversen Sitz- und Liegemöbeln  ein. Auf Gartenliegen und in Hängematten dürfen die Gäste im Plauder-, Jausen-, Urlaubs- und Meditationsgarten sowie im Garten für Zwei die Beine hochlegen und ausspannen.

www.stift-seitenstetten.at