Über 280 Kilometer und 23 Etappen zieht sich die Hauptachse des Adlerweges von St. Johann in Tirol bis nach St. Anton am Arlberg. Wer wenigstens einige Abschnitte kennenlernen will, schlägt seine Zelte beispielsweise in der Region Imst-Gurgeltal auf.
Adlerweg, Foto: TVB Imst Gurgltal Thorsten Wenzler
Der Einstieg in die Routen des Adlerweges erfolgt bei der Muttekopf-, Hanauer- und Anhalter Hütte. Neben der Hauptroute (Etappen 18,19) eröffnen sich für trittsichere Wanderer auch
einige alpine Varianten. Blühende Almwiesen, rauschende Gebirgsbäche und Schneefelder, die der Schmelze trotzen, sorgen für ein intensives Naturerlebnis. Mit etwas Glück lassen sich Schneehühner, Steinböcke, Murmeltiere, Hirsche oder Bergdohlen blicken.
Imposant und besonders mächtig zeigt sich auf der Adlerweg-Etappe vom Hotel Schloss Fernstein bis zur Anhalter-Hütte die
Heiterwand. Diese liegt südlich der
Tarretoner Almen bei Tarrenz und gilt mit 7,5 Kilometern als die
längste geschlossene Wand in den Nördlichen Kalkalpen. Nach der Wanderung von der Anhalter-Hütte zur Muttekopf-Hütte entschädigt die hervorragende Küche am Ziel für die vorangegangenen Mühen. Von der Muttekopf-Hütte führt der Abstieg nach Hoch-Imst, wo die Alpen-Achterbahn „
Alpine Coaster“ zur rasanten Fahrt einlädt. Auf dem Weg Richtung Imst passiert man noch die landschaftlich reizvolle
Rosengartenschlucht und die
Blaue Grotte, bevor man wieder urbanen Boden betritt
.
Weitere Informationen:Tourismusverband Imst-Gurgltal
www.imst.at