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Alpine Wellness

Klare Höhenluft, markantes Gipfelpanorama, satte Almwiesen. Der Wohlfühlfaktor der Bergidylle lässt sich aber noch steigern. Wie wär’s mit Relaxliege, Blubberbad und Sauna? Authentisches Ambiente und die Verwendung von Naturprodukten zählen überdies zu den Erfolgsfaktoren von alpiner Wellness.

Bergquellpool © Mountain Resort Feuerberg

Jene Hotels, die sich in der österreichweiten AngebotsgruppeAlpine Wellness“ versammeln, punkten mit „alpinem Charakter“. Aktuell pflegen 15 zertifizierte Wellnessbetriebe den intensiven Bezug zur gebirgigen Umgebung, deren Kulturgut und Ressourcen. In der Küche, bei den Wellness-Anwendungen und in der Kosmetik dominieren heimische Naturprodukte. Weitere Schwerpunkte betreffen die betreute Bewegung in der Höhenluft, überlieferte Heilmethoden aus der Region sowie medizinische Betreuung inklusive individueller therapeutischer Maßnahmen.

Zur Alpine Wellness Gruppe zählt Das Hoteldorf Grüner Baum in Bad Gastein im SalzburgerLand. Das Areal mit fünf holzgetäfelten, typisch Salzburger Gästehäusern erstreckt sich auf 70 Hektar im autofreien Wiesenland. Die Gasteiner Thermalwasserwoche im malerischen Dörfchen umfasst eine ärztliche Untersuchung, Radonthermalwannenbäder, Thermal-Unterwassertherapie, Massagen und einen Vortrag in „Lebensstilmedizin“. Das „Reizklima" in 1.000 Metern Höhe fördert die Heilung.

Das brandneue Behandlungskonzept im Hotel Erzherzog Johann im steirischen Bad Aussee nennt sich „A(lm)YURVEDA“ und vereint ayurvedische Philosophie mit den Ressourcen der Alpen. Dazu nehme man folgende Zutaten: regionale natürliche Heilmittel wie Sole, Moor oder Enzian, Kräuter wie Thymian und die tradierten Rezepte der Einheimischen. Dazu ein Prise Erholung, Meditation sowie Almgefühl auf der Stenitzen- oder Zimitzalm mit Kräuterwiesen und guter Luft. Im Johann SPA genießen die Gäste – abgestimmt auf den jeweiligen Typ (Vata, Pitta, Kapha) – a(lm)yurvedische Behandlungen.

Typische Bauweise mit Holz und Naturstein aus der Region ergänzt durch moderne Elemente kennzeichnet das Design des Wellnesshotels Zedern Klang im Osttiroler Hopfgarten. Die Wohlfühlanwendungen basieren auf natürlichen Wirkstoffen wie etwa das Körperpeeling „Poseidon“ mit Meersalz, Lavendelblüten und Olivenöl oder das Alpienne-Honig-Zirben Bad aus Tiroler Berghonig und Zirbenextrakten.

Anti Aging auf die alpine Art gibt es im Biohotel Daberer in St. Daniel in Kärnten. Dem Alterungsprozess lässt sich im Rahmen der „St. Danieler Jungbrunnenkur“ ein Schnippchen schlagen: durch ein Quellen-Entspannungsbad im Wasser der hauseigenen Daniels-Quelle, durch eine Schwitzkur in der urigen Waldsauna mit Kräuter-Dampfbad und Holzofen und anschließende Erfrischung im Gebirgsbach, der neben dem Hotel über die Felsen springt. Salz, das weiße Gold der Alpen, spielt die heilsame Hauptrolle in der oberösterreichischen Kurstadt Bad Ischl. Wer im Gesundheits- und Relaxhotel Royal absteigt, gelangt direkt in die neue Salzkammergut-Therme, die verschiedene Becken und auch eine Grotte mit Sole (Salzwasser) beherbergt. Das Angebot „Gesundheitstage“ beinhaltet unter anderem kurärztliche Betreuung, ein Sole-Kombi-Wannenbad, eine Sole-Schlammpackung, zwei klassische Heilmassagen und eine Sole-Unterwasserstrahlmassage mit Bürstenbad.

Im Sporthotel & Wellnessresidenz Jesacherhof in St. Jakob im Defereggental in Osttirol steht ein privates SPA, das „Alpine Refugium“, zur Verfügung. Eine der Wellness-Sitzungen hier firmiert unter dem Titel „Murmeltier“. Die Gäste steigen zunächst für ein Kräuterfußbad in den Zirbenzuber. Auf ein Honig-Blüten-Peeling folgt ein Honig-Zirbenbad. Als Abschluss steht wahlweise eine Packung aus Murmeltier-Creme, aus Enzian-Maische oder Nachtkerzen auf dem Programm.

Das Kärntner Mountain Resort Feuerberg auf dem Almplateau der Gerlitzen Alpe ermöglicht auf 1.766 Metern buchstäblich Hochgefühle, z. B. beim Schwimmen mit Panorama-Ausblick. Zur Regeneration ziehen sich die Bergbewohner ins SPA zurück, in die Kristallsauna oder den heißen Bergquell-Pool. Zu den „Outdoor-Wochen“ begleiten Spitzensportler wie der Himalaya-Experte Gerfried Göschl die Gäste auf den Berg und geben ihr Wissen um das Wohlergehen von Körper und Geist weiter.

Auf den niederösterreichischen Bergwiesen bei Prigglitz in den Wiener Alpen gedeiht ein reiches Spektrum an Heil- und Wildkräutern. Das Heu hat besonders wohltuende und heilsame Wirkung, z. B. für Nerven und verspannte Muskeln. Das Landhotel Heubad trägt die bewährte Kur bereits im Namen. Im Heubad-Paket enthalten sind unter anderem zwei Schwitzbäder im Heu, eine Teilmassage sowie Entspannung im Heubad-SPA mit Kräuterdampfbad, Sauna und Bergkristall-Hallenbad.

In den Orten St. Veit, Hopfgarten und St. Jakob im Osttiroler Defereggental auf rund 1.400 Metern Seehöhe fehlt der Hausstaubmilbe und dem Schimmelpilz ihre klimatische Existenzgrundlage. Überdies findet der Pollenflug zu anderen Zeiten als im Tal statt. Die weitgehende Allergen-Freiheit nehmen neun Betriebe der Region als Basis für ihre Angebote mit dem Titel "Allergiefrei im Defereggental". Jeder Betrieb beobachtet den Pollenflug, um über das jeweils bestehende Risiko telefonisch Auskunft geben zu können. Leid geplagte Pollenallergiker lädt das Hotel Berghof Innerkrems in Kärnten zu einem Aufenthalt in der allergenarmen Höhenlage von 1.560 Metern. Bereits ein Wochenende verspricht Linderung. Im Wochenpaket „Atme dich frei“ kommt neben alpiner Wellness die Bewegung an der Luft nicht zu kurz, z. B. beim Relax-Biken.