Der Chakra-Weg in Eibenstein

Nach hinduistischer Lehre besitzt der menschliche Körper sieben Zentren, die Chakren. Sie mit kosmischer Energie aufzuladen und in Harmonie zu bringen, ist das Ziel der Wanderer auf dem Chakra-Weg im oberösterreichischen Eibenstein.

Chakraweg Eibenstein im Mühlkreis © Mühlviertler Kernland
Chakra-Weg Eibenstein © Mühlviertler Kernland
Der Rundkurs, der sich auch mit Kinderwagen und im Rollstuhl befahren lässt, startet bei einem mächtigen, künstlerisch bearbeiteten Granitfindling im Dorfzentrum. Von dort geht es zu den sieben speziell ausgewählten und mit Granitsteinen gestalteten Plätzen, die das jeweilige Chakra darstellen. Da heißt es dann innehalten und die kosmische Energie in sich strömen lassen. Klangkörper, denen die Besucher den dem jeweiligen Chakra zugeordneten Ton entlocken, unterstützen den spirituellen Akt. 

Neben den sieben Chakra-Plätzen passieren die Wanderer auch den sogenannten „Heidenstein“, ein Felsengebilde aus grobem Granit, das schon in grauer Vorzeit als „Ort der Kraft“ für Kulthandlungen gedient haben soll. Die stets mit Wasser gefüllten Steinschalen, so die Interpretation einiger Historiker, haben unsere Ahnen zur Beobachtung der Sterne herangezogen. Hinauf auf den Felsen geht es über wenige breite Stufen. Am höchsten Punkt öffnet sich der Panoramablick auf die umliegenden Dörfer, Wiesen und Wälder. 

Gästeinformation Mühlviertler Kernland
Heidenstein
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