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Kneippen, Kuhstall, Kräuterbäder

Das Angebot der "Gesundheitsbauernhöfe" ist ebenso vielfältig wie außergewöhnlich: Baden in Molke, Lamatrekking und Almwanderung gehören ebenso dazu wie Traktorfahrten, Melken und Meditationen. Im Mittelpunkt eines Urlaubs am Gesundheitsbauernhof steht aber die höchst erträgliche Einfachheit des Seins.

Bauernhöfe im Tirol
Wellness-Bauernhof im Naturpark Nockberge
Bereits auf der schmalen Straße, die sich zwischen sattgrünen Wiesen den Hang hinaufschlänget, kann man spüren: Dieser Platz hat etwas Besonderes. Ein Gefühl, das sich beim herzlichen Empfang am Lamprechthof verstärkt, wenn man von der Familie Mayer persönlich begrüßt wird. Den Lamprechthof inmitten der Kärntner Nockberge gibt es bereits seit 400 Jahren, und schon die Bauersleute von damals hatten diesen"Kraftplatz" wohl nicht zufällig gewählt. Am Lamprechthof werden heute noch die bäuerlichen Traditionen der Alm- und Forstwirtschaft gepflegt, die sich seit Jahrhunderten in den Alpen erhalten haben. Doch gleichzeitig adaptierte die tüchtige Familie Mayer den Hof, um den ersten "Wellness-Bauernhof" der Alpen zu gründen.

Hauseigene Produkte
Freilich braucht sich niemand vor eventuell auftretendem Wellness-Stress zu fürchten, denn am Lamprechthof kann man auch einfach so die würzige Bergluft genießen oder zur Lamprechtalm-Hütte wandern, wo Großmutter Krimhilde die Gäste mit hauseigenen Produkten wie Speck, Brot, Butter, Käse, Hirschwürsteln, Most und Schnaps oder selbst gemolkener Kuhmilch verwöhnt. Oder mit ihrem einzigartigen Kaiserschmarrn, der hier auf 1700 Meter Seehöhe so gut schmeckt, wie es im Tal unten kaum denkbar wäre. Auch für Kinder ist ein Ausflug zur Lamprechtalm eine Freude. Während der Sommermonate weiden hier bis zu hundert Stück "streichelfähiges" Vieh: Kühe, Schafe, Ziegen, Kälber, Pferde und Schweine. Unten am Lamprechthof gibt es außerdem Hasen, Enten, Katzen und freilaufende Hühner, die so nebenbei das tägliche Frühstücksei liefern.

Molke- oder Heublumenbad?
Trotz der urigen Atmosphäre des Lamprechthofs, etwa in der "neuen", aus 400 Jahre altem Holz gezimmerten Bar, entsprechen alle Gästezimmer dem modernsten Standard. Bei aller technischen Ausstattung wurde freilich darauf geachtet, die Schlafzimmer frei von Elektrosmog zu halten. Im ehemaligen Ferkel-Stall wurde eine ansehnliche Wellness-Oase errichtet, wo sich die Gäste entsprechend wohl fühlen. Hier kann man das Herstellen von wohltuenden Kräutersalben erlernen, eine Massage bei meditativer Musik genießen, in der Sauna mit Farblichttherapie entspannen, in der finnischen Hüttensauna gleich neben dem "hauseigenen" Wasserfall schwitzen. Ein Heublumenbad wirkt nicht nur entspannend, es hilft auch bei Rheuma, Hexenschuss und Gicht. Ein Molkebad macht die Haut glatt und geschmeidig, lindert Neurodermitis und andere Hautkrankheiten.

Kriterien für Gesundheitsbauernhöfe

So wie die Familie Mayer am Lamprechthof bieten zahlreiche andere bäuerliche Betriebe die perfekte Symbiose von biologischer Landwirtschaft und modernem Wellnessgedanken an. Als Gast kann man sich nicht nur perfekt von Großstadttrubel und Alltagsstress erholen, sondern gleichzeitig erleben, wie viel Arbeit und Liebe hinter der Milch für den Frühstückskaffee steht. Um als "Gesundheitsbauernhof" zu gelten, müssen die Betriebe gewisse Kriterien erfüllen: Dazu gehören die besondere Kompetenz in Gesundheitsfragen, das Angebot von Wohlfühl-Maßnahmen wie Massagen oder Heubäder sowie Möglichkeiten für ein Sport- und Freizeitprogramm ebenso wie eine Einrichtung mit vorwiegend natürlichen Materialien oder gesunde Nahrungsmittel wie ein Frühstück mit Vollwertprodukten und "Vollkornecke".