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NÖ: Prämonstratenser Chorherrenstift Geras

Ein botanisches Lehrstück gibt der Heilkräutergarten des Stiftes Geras im Waldviertel ab. Der Entwurf des „Idealgartens“ aus dem Schweizer Stift St. Gallen aus dem 9. Jahrhundert stand Modell für die "Apotheke der Natur".

Heilkräutergarten im Stift Geras, Waldviertel © Stift Geras

100 verschiedene Heil- und Gewürzpflanzen gedeihen hier unter der Aufsicht von Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger. Klassiker der Naturapotheke wie Kamille, Schafgarbe und Echinacea (roter Sonnenhut) lassen sich ebenso sehen wie die giftigen Exemplare Schierling oder Fingerhut. In einem eigenen Gartenabschnitt dürfen die Besucher auch ein wenig zupfen und rupfen, an den Kräutlein riechen und kosten.

Im Garten vor der Stiftspforte, der für Besucher frei zugänglich ist, wächst auch die Wegwarte oder Zichorie, die sonst meist am Straßenrand zu finden ist. In Form von Tee eingenommen unterstützt sie die Leber und tut der Haut gut. Die Wegwarte ist aber auch Benedikt Felsingers Lieblingskraut und eröffnet deshalb sein Buch „Heilkräuter aus dem Klostergarten“ (Ueberreuter, Wien 2011). 39 andere Kräuter, die im Handel erhältlich bzw. leicht selbst zu ernten sind, gesellen sich hinzu. Einiges, was auch in seinem Ratgeber nachzulesen ist, gibt der Kräuterpfarrer auf Anfrage auch bei einer Führung durch den Heilkräutergarten preis.

www.stiftgeras.at
www.kraeuterpfarrer.at