
Die steinernen Zeugen einer längst vergangenen Kultur wurden - so vermuten Archäologen - in grauer Vorzeit (5000 bis 1900 v. Chr.) als gigantische Kalenderanlage entlang geomantischer Linien errichtet. Darauf deutet ihre astronomische Ausrichtung hin. Gleichzeitig dürften die im Kreis angeordneten und teilweise in den Boden versenkten Monolithen auch als Kultplätze zur Verehrung der Göttin Raetia gedient haben, die nach altem Glauben den Lauf der Natur bestimmte. Die Steinkreise lassen sich vom Wanderparkplatz Bürserberg-Tschengla aus entdecken. Auf einem ausgeschilderten Weg gelangt man in etwa 20 Minuten zu den Monolithen. Zum Einkehren bietet sich die Alpe Rona mit eigenen Alpprodukten und Schausennerei an.
Alpenregion Bludenz
Erdmagnetismus spüren im Kleinwalsertal
Ausgleichend, regenerierend, aktivierend: Diese positiven Auswirkungen auf den Organismus werden der erdmagnetischen Strahlung im Vorarlberger Wildental nachgesagt. Denn in dem idyllischen Seitental des Kleinwalsertals liegen mehrere „Maschen“ des erdmagnetischen Gitternetzes übereinander und verstärken so ihre Wirkung. Besucher spüren diese Kraft, weil sie den Körper anregt und belebt – manche Gäste berichten gar von heilenden Effekten. Bei geführten Touren schulen die Besucher ihre Wahrnehmung und lernen einfache Übungen, die dabei helfen, die neue Lebensenergie besser in sich aufzunehmen.
Kleinwalsertal Tourismus

In grauer Vorzeit richteten die Menschen an Orten mit starker Erdstrahlung Kultplätze ein. Welchen Riten diese besonderen Stellen dienten, bleibt oft im Verborgenen. Ihre Kraft lässt sich jedoch auch heute noch erspüren.