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Genuss Skilauf in Österreich

Regionale Hüttenkulinarik, panoramareiche Sonnenterrassen oder lebendige Schneeskulpturen am Pistenrand: Österreichs Skiregionen sorgen dafür, dass das Skivergnügen auch neben der Piste zum genussvollen Erlebnis wird.

Genuss-Skilauf in Gastein © Gasteinertal Tourismus

Steiermark: bei den Genussspechten in Schladming
Mit den 13 Genussspechten auf der Planai heben Besucher der Region Schladming-Dachstein zu kulinarischen Höhenflügen ab: Auf den Genussspecht-Tellern servieren ausgewählte Hütten steirische Köstlichkeiten – vom Holzhackersteak über Backhendl mit Erdäpfel-Vogerlsalat und „Roggene Fleischkrapfen“ mit Sauerkraut bis hin zum Kaiserschmarrn reicht die Auswahl. Je nachdem, auf welcher Piste der Hunger am größten wird, kehren Besucher beispielsweise in der urigen Weitmoosalm bei der Talstation Lärchkogel, in der Kessleralm bei der Mittelstation der Seilbahn oder der „Holzhackerstubn“ an der Weltcup-Abfahrtspiste der Planai ein. Nebenan auf der Hochwurzen lassen sich Hunger und Skilust sogar bis 22.00 Uhr ausgiebig stillen, denn auf der Hochwurzenhütte, der Hochwurzenalm und der Tauernalm verköstigen die Hüttenwirte ihre Gäste bis zur letzten Abfahrt auf der Nachtpiste mit Ripperln und Ofenkartoffeln.
Schladming-Dachstein Tourismus


SalzburgerLand: zu Gast bei den Gasteiner Skihauben
Die Skihütten im Gasteinertal nehmen die kalte Jahreszeit zum Anlass, um die Hauben aufzusetzen: Da halten die exklusiven Schöpfungen von acht Gault-Millau geprüften Haubenköchen wie Eckart Witzigmann, Jörg Wörther oder den Gebrüdern Karl und Rudi Obauer in den Küchen Einzug. Bei ausgiebigen Kochschulungen schauten sich die Hüttenwirte vor Saisonbeginn jene Fertigkeiten bei den Meistern ab, die es für die Zubereitung der Gerichte braucht. Acht Tage hindurch verkosten Besucher jeden Tag eine andere Köstlichkeit in unterschiedlichen Gaststätten. Über die Auswahl informiert eine Broschüre, die bei allen Kassen der Gasteiner Bergbahnen aufliegt. Nach dem Schmaus geht der Genuss auf den Pisten weiter, wenn die Wintersportler über die frisch verschneiten Pisten ziehen und sich abends in einer der beiden Gasteiner Thermen entspannen. Packages sind buchbar vom 09. März bis 07. April 2013.
Gasteinertal Tourismus 


Vorarlberg: kulinarischer Boxenstopp im Bregenzerwald
Einen Streifzug durch die regionale Küchenkultur machen Besucher im Bregenzerwald: Bei fünf Bergasthöfen lassen sie sich unter dem Motto „Berggut“ selbstgemachte Spezialitäten schmecken, deren Ingredienzien von Bauernhöfen in der Region oder sogar aus dem eigenen Garten stammen – die Herkunft der Zutaten lässt sich in einer eigenen Karte nachlesen. Da locken Köstlichkeiten mit Ziegenfrischkäse, Fleisch vom Alpschwein oder Brot und Eier aus Eigenproduktion. Wer das „Berggut“ verkosten möchte, schwingt beispielsweise im Almhotel Hochhäderich in Hittisau und im Panoramarestaurant am Diedamskopf in Au-Schoppernau ab oder zieht zum Bergrestaurant Simma an der Roßstelle, nahe der Bergstation der Mellauer Bergbahnen. Wer auf den Hängen von Damüls unterwegs ist, macht beim Berggasthof Elsenalpstube Halt, in Warth am Arlberg lädt die Jägeralpe zur genussvollen Einkehr direkt neben der Piste.
Der 3-Täler-Skipass, der für 28 Skigebiete gilt, macht es Besuchern leicht, von einem „Berggut“ zum nächsten zu gelangen. Denn mit dem Ticket können auch die regionalen Skibusse genutzt werden, die die Skigebiete miteinander verbinden.
Bregenzerwald Tourismus
 


Oberösterreich: „Gaudi-Woche“ bei Russbach
Wilde Hilde“, „Rock’n Roll“ und „Donnergroll“: Die „Gaudi-Pisten“ in der Skiregion Dachstein West versprechen abwechslungsreiche Abfahrten für Skifahrer ganz nach Geschmack – ob herausfordernd oder auf die gemütliche Art. Da lässt sich das Schwingen in all seinen Facetten ausprobieren: Kleine Pistenflitzer üben sich im „Rookiepark“ beim Hornbabylift im Bereich der Talstation Hornbahn im „Bärenslalom“. Geübte Wintersportler kommen im Buckelpark Höhbühel auf den Geschmack, beispielsweise am „Übungsbuckel Dachfirst“, auf dem Steilhang „Bockleitn“ oder der „rockigen Buckelpiste“. In Annaberg folgen Besucher den  Spuren des Weltcupgesamtsiegers Marcel Hirscher, wenn sie die gleichnamige Rennstrecke bewältigen. Und unterhalb der Sesselbahn auf der Edtalm steht Gästen heuer erstmals die mit 67 Prozent Gefälle äußerst rasante „Wilde Hilde“ zur Mutprobe offen.
Wenn von 9. bis 16. März auf den Skihütten die Kellner zu singen beginnen und neben der Piste die Schneeskulpturen zu Leben erwachen, ist es Zeit für die „Gaudi Woche“. Vielversprechende „Walking Acts“ und kuriose Parkplatzwächter sorgen dann für überraschende Augenblicke.
Bergbahnen Russbach 


Tirol: Panorama zum Sattsehen in Mayrhofen
Zum Champagnerfrühstück auf die Sonnenterrasse der Schneekarhütte, zum Mittagssnack in den aussichtsreichen „Freiraum“ auf 2.000 Meter Höhe und am Abend zum Kuscheln in die eigene Iglusuite: Die Ferienregion Mayrhofen im Zillertal hat sich ganz auf Genuss-Skifahrer eingestellt. Zum Rasten und zum Sonnengenuss in der weißen Gebirgslandschaft laden etwa die Liegestühle neben dem Iglu-Dorf und der Bar „White Lounge“ am Ahornplateau, wo sich Sportler bei der „Schneekunstausstellung“ auch ästhetischen Genüssen hingeben. Zur Stärkung für zwischendurch schwingen Besucher in der  Jausenstation Tappenalm am Penken ab, wo sich der hausgemachte Eierlikör des Hüttenwirts verkosten lässt. Die neueste Attraktion in Mayrhofen aber ist das Café-Bistro „Freiraum“, mit einer 56 Meter langen, freitragenden Aussichtsplattform direkt an der Bergstation am Ahorn, wo sich Gästen ein grandioser Ausblick auf die Zillertaler Alpen eröffnet.
Wer einen langen Skitag gemütlich ausklingen lassen möchte, nimmt beispielsweise an einer Fackelwanderung unter dem Sternenhimmel teil – und wer es lieber gesellig mag, findet sich bei der White Lounge zu Lagerfeuer, gegrillten Marshmallows und Eisstockschießen ein.
Ferienregion Mayrhofen -Hippach

Kärnten: im „Wintergarten“ des Mölltals
Bis in den Mai hinein hält das einzige Gletscherskigebiet Kärntens auf dem Mölltaler Gletscher seine Abfahrten geöffnet. Da ziehen die Besucher über den glitzernden Firnschnee, durch weichen Powder oder über die frisch präparierten Abfahrten und versuchen sich auf der sieben Kilometer langen FIS-Rennstrecke. Mit der Sesselbahn auf das 2.942 Meter hohe Alteck erschlossen die Mölltaler Gletscherbahnen im vergangenen Winter drei neue Abfahrten und bieten Besuchern nun insgesamt 71 Kilometer Pistenvergnügen.
Die Bergkulisse lässt sich am besten im Panoramarestaurant Eissee, direkt bei der Bergstation der 6er-Gondelbahn, genießen, wo sich Wintersportler zum „Kulinarikgipfel“ treffen. In Begleitung typischer Kärntner Spezialitäten wie Kasnudeln, Krustlbratl oder Lammkrone mit Maisplätzchen lassen sie den Blick über die insgesamt 30 Dreitausender der Hohen Tauern schweifen. Wie ein überdimensionaler Wintergarten thront das Gebäude aus Glas und Stahl am Gletscherrand. Wer den Frühling an der frischen Luft genießen möchte, nimmt auf der Sonnenterrasse des Restaurants Platz und lässt sich die Sonne auf die Nase scheinen. Und als süßen Energiebringer, bevor sich die Gäste mit neuen Kräften wieder dem Skifahren widmen, empfiehlt Küchenchef Klaus Laber Buchteln mit Vanillesauce oder einen Kärntner „Reindling, gefüllt mit Zimt, Zucker und Rosinen.
Mölltaler Gletscher