1888 faßte der Tiroler Gewerbeverein den Beschluss, ein "Tiroler Gewerbemuseum" in Innsbruck zu errichten. Die anfängliche Sammeltätigkeit galt zeitgenössischen, handwerklich vorbildlichen Erzeugnissen und wurde in der Folge auf die "Gegenstände alttirolischen Kunstgewerbes und auf die Erzeugnisse tirolischen Hausfleißes" ausgedehnt.
1929 wurde das Tiroler Volkskunstmuseum - wie es von nun an hieß - eröffnet. Sammlungsgebiet war das alte Land Tirol mit dem heutigen Trentino (ehem. Welschtirol) und den ladinischen Tälern rund um die Dolomiten. Die Sammlungsstücke stammen aus verschiedenen sozialen Schichten: dem Bauernstand, dem Bürgertum und dem Adel. Schwerpunkte sind Kunsthandwerk und Kunstgewerbe, Hausindustrie, Volksfrömmigkeit, Masken und Trachten.
Information und Buchung:
Tiroler Volkskunstmuseum
Universitätsstraße 2
6020 Innsbruck
Internet: www.tiroler-volkskunstmuseum.at

Bedeutende und umfassende Sammlungsbestände von der Kunstgeschichte über die Archäologie, Geschichte und die Naturwissenschaften und Musik machen das Ferdinandeum zu einem Museum von internationalem Rang.
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