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Albertina

Einem barocken Palais samt klassizistischer Erweiterung wachsen Flügel: Die spektakuläre architektonische Erweiterung des Albertina-Gebäudekomplexes durch einen Vorsprung namens „Soravia-Wing“ kann als Zeichen der Öffnung und des durchschlagenden Erfolgs des Museums verstanden werden.

Schon die Prunkräume des ehemaligen Habsburger-Wohnpalais‘ und die graphische Sammlung der Wiener Albertina sind in jeder Hinsicht sehenswert. Letztere geht auf den Namensgeber der Albertina, Herzog Albert von Sachsen-Teschen (1738-1822), zurück und umfasst rund 50.000 Zeichnungen und Aquarelle sowie an die 900.000 druckgrafische Arbeiten von Leonardo da Vinci über Dürers „Feldhasen“ bis Anselm Kiefer, von denen die meisten freilich im Tiefenspeicher aufbewahrt werden.

In der Schausammlung,
deren Herzstück eine der bedeutendsten europäischen Sammlungen der internationalen Klassischen Moderne - die Sammlung Batliner – ist, werden die spannendsten Kunstrichtungen der letzten 130 Jahre gezeigt: vom französischen Impressionismus über den deutschen Expressionismus zur russischen Avantgarde bis in die Gegenwart.

Die Prunkräume bewohnte einst die Lieblingstochter von Kaiserin Maria Theresia. Die in leuchtendem Gelb, Grün und Türkis gestalteten, zum Teil mit Originalmobiliar ausgestatteten Räume versetzen Besucher in die Zeit ihrer Bewohner zurück. Sowohl die gesamte Vergoldung der Schnitzereien mit der Speziallegierung „Albertina-Gold“ als auch die kunstvollen Parkettböden mit Rosen- und Ebenholzintarsien sind beeindruckend. Vor allem aber tauchen Besucher der Albertina im Rahmen erstklassiger Wechselausstellungen in ein künstlerisches Universum ein, das von Impressionismus bis in die Moderne, von Fotografie bis Möbelkunst reicht.

Information und Buchung:
Albertina
Albertinaplatz 1
1010 Wien
Internet: www.albertina.at