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Carl Ritter von Ghega und die Semmeringbahn

Die Bahnlinie Wien-Triest bestand Mitte des 19. Jahrhunderts bereits, allerdings mit einem Makel: Zwischen Gloggnitz und Mürzzuschlag klaffte noch eine Lücke, die Carl Ritter von Ghega schloss. Nach seinen Plänen bauten 20.000 Arbeiter die erste vollspurige Bergbahn Europas, die bis heute nur wenige Änderungen erfahren hat.

Semmeringbahn Viadukt © Wiener Alpen in Niederösterreich
Auf der 41 Kilometer langen Strecke fahren die Züge über 16 Viadukte, 100 Brücken und durch 15 Tunnels. Die kühne Konstruktion des Ritters, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, lässt sich auf dem „Bahnwanderweg Semmering“ bestaunen.

Ausgangspunkt der neun Kilometer langen Tour mit einer Höhendifferenz von 200 Metern ist der Bahnhof Semmering, wo dem Ingenieur aus der k. & k.-Monarchie ein Denkmal gesetzt wurde. Die Strecke führt entlang des Bahnkörpers zur Station Wolfsbergkogel und weiter zur Doppelreiter-Aussichtswarte mit Panoramablick auf die imposanten Viadukte und Tunnels mit Rax und Schneeberg im Hintergrund. Am Endpunkt der leichten Tour in Breitenstein steigen die Gäste in die Bahn, um zum Bahnhof Semmering zurückzukehren.

Semmeringbahn
Wiener Alpen in Niederösterreich