
Der Kunst unserer Gegenwart sowie dem Prinzip, dem Zukünftigen Raum zu geben, fühlen sich die 1927 gegründeten Wiener Festwochen verpflichtet.
Anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens schlägt das renommierte Tanzfestival Szene Salzburg 2009 neue Brücken – zwischen zeitgenössischem Tanz und klassischer indischer Musik.
Das Tanzbein lässt sich – angeregt durch professionelle Tänzer – im Rahmen der renommierten Workshop-Veranstaltungen des Innsbrucker Tanzsommers sowie beim Wiener ImPulsTanz schwingen.
Der Klassik verpflichtet ist die steirische styriarte, die 1985 zum ersten Mal stattfand und deren Ziel es ist, neben Begegnungen mit dem musikalischen Erbe Österreichs die heutige Vielfalt an Zugängen zu vergangenen Musikepochen zu spiegeln.
Die Linzer Klangwolke ist die Umsetzung des Bestrebens, klassische Musik mit visuellen Mitteln darzustellen. In der nächtlichen Linzer Innenstadt, beeindruckend in Licht gehüllt, schwebt die Klangwolke über dem öffentlichen Raum. Auch die Ars Electronica folgt dem Konzept, den öffentlichen Raum zu bespielen und auf das Publikum zuzugehen. Dementsprechend vielfältig sind die Schauplätze der avantgardistischen Projekte: vom Hafen über Bergstollen und Industriehallen bis zu Klöstern der Umgebung – ungewöhnliche Orte unterstreichen den Charakter der einzelnen Performances und Events.
Seit nunmehr vierzig Jahren wird September und Oktober in Graz vom steirischen herbst bestimmt, ein Festival, das sich der Aufgabe verschrieben hat, Kunstprojekten nicht nur eine Plattform zu bieten, sondern sie oft erst zu ermöglichen. Seien sie architektonischer, musikalischer oder literarischer Natur, verorten sie sich in der Bildenden Kunst, Performance oder im theoretischen Diskurs, wobei so gut wie alle Arbeiten originär für den steirischen herbst entstehen.

