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Linz

Mit Technik in die Zukunft: Spannende Architektur und experimentelle Kunst machen Lust auf die selbstbewusste Donauperle Linz.

Sonnenaufgang an der Donau © Linz Tourismus, Johann Steininger

Vielleicht liegt es am Erbe der Industrie und am rauen Charme der nahen Hafenkräne: Kunst und Technik verschränken sich in der oberösterreichischen Landeshauptstadt auf besonders spannende Weise. Linz ist eine Stadt der Arbeit, offen aber auch für die Avantgarde. Das beweist die Kulturhauptstadt Europas 2009 auf Schritt und Tritt – und leuchtet nächtens wie ein urbaner Leitstern. Da wartet das Ars Electronica Center mit den virtuellen Welten der interaktiven Kunst auf – und mit 40.000 Leuchtdioden, der größten LED-Fassade Europas. Wie selbstverständlich weist moderne Architektur den Linzern den Weg: Auch das Kunstmuseum Lentos steht dafür Pate. Am schönsten ist es, wenn sich seine illuminierte Glasfassade im Hafenwasser spiegelt.

Energiegeladen und offen für neue Strömungen. So macht sich Linz seit langem einen Namen als Kunststadt. Die Linzer Klangwolke, das Ars Electronica Festival, das Pflasterspektakel und das Brucknerfest zählen zu den Höhepunkten des Linzer Kulturjahres. Im Experimentallabor des OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich erarbeiten Kreative vor Ort Positionen einer lebendigen Gegenwartskunst. Aber auch moderne Skulptur beweist dauerhaft Präsenz: Das am Donaupark beheimatete Open-Air Museum "forum metall" bietet einen spannenden Überblick auf das zeitgenössische Schaffen internationaler Bildhauer wie Donald Judd oder Max Bill.

Eingebettet in dieses moderne Umfeld erinnern historische Bauten an die vorindustrielle Ära der Donaustadt. Ein alter Kulturboden stellt dabei seine Besonderheiten vor. Mit der Martinskirche, deren älteste Teile aus der Zeit vor 788 stammen, weist Linz sogar die älteste, noch ursprünglich erhaltene Kirche Österreichs auf. Und spaziert man durch die kompakte Altstadt, dann bezaubert die Eleganz bedeutender Renaissance-Bauten. Das weitläufige Landhaus oder der Arkadenhof des Alten Rathauses sind hervorragende Beispiele dafür. Nur einen Schritt davon entfernt laden kleine Cafés zum Verkosten der delikaten Linzertorte ein.

Sucht man trotzdem ein wenig Distanz zu dieser spannenden Stadt, so haben Linzer Technik-Tüftler auch dafür gesorgt. Denn beim Ausflug auf den Pöstlingberg kommt Europas steilste Schienenbergbahn zum Einsatz. Mit im Panoramabild, das man von hier aus genießt: Jene Donauschiffe, die hunderte Meter tiefer eine ganz andere Ausflugs-Alternative ansteuern.

Weitere Informationen:
Linz Tourismus