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Liszt Festival Raiding

Wunderkind, Klaviervirtuose, Lebemann und Abbé, Weltbürger und selbsternannter „Zigeunermusiker“. Wandlungsfähig und widersprüchlich wie sein Schöpfer ist auch Franz Liszts Musik. 2011 feiert das Burgenland den 200. Geburtstag des Komponisten.

Liszt Zentrum Raiding © Günther Pint

Die letzten Ausläufer des "Ödenburger Gebirges" liegen bereits hinter einem, das Land wird flach, der Blick geht weit. Hier öffnet sich das Mittelburgenland der ungarischen Tiefebene und das pannonische Klima sorgt für die hervorragende Wein-Qualität dieses Landstrichs. Der Blaufränkische, der hier gekeltert wird, besitzt eine dunkle, rubinrote Farbe und ein fruchtig würziges Aroma.

Mitten im „Blaufränkischland“ wurde am 22. Oktober 1811 Franz Liszt in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Esterházy'schen Schäfereien in Raiding geboren. Es war eines der typischen ungarischen Bauerndörfer, wie auch das Burgenland damals zur ungarischen Reichshälfte gehörte. Franz Liszt blieb seiner Heimat und der Musik dieses Landstrichs zeitlebens verbunden: Auch als europäische Berühmtheit bezeichnete er sich weiterhin als „Zigeunermusiker“.

Das schindelgedeckte Geburtshaus steht heute noch und ist inzwischen ein Museum. Anlässlich der Gründung des Liszt-Festivals 2006 wurde in direkter Nachbarschaft der mit dem Architekturpreis des Landes Burgenland ausgezeichnete Franz Liszt Konzertsaal errichtet. Wie die umliegenden Bauernhäuser ist er eingeschossig und bietet 600 Personen Platz - fast soviel, wie Raiding Einwohner zählt.

Im Jubiläumsjahr anlässlich Franz Liszts 200. Geburtstags präsentiert die Lisztomania 2011 zahlreiche Ausstellungen in Eisenstadt und dem Mittelburgenland. Unter dem Titel „Hör das Licht … sieh den Klang“ haben sich in der burgenländischen Cselley-Mühle bildende Künstler aus zahlreichen europäischen Städten, in denen Liszt aufgetreten ist, der Beziehung Musik – Bildender Kunst am Beispiel Liszts gewidmet. Was so entstand, wird 2011 in der Landesgalerie in Eisenstadt zu sehen sein, bevor die Ausstellung auf Europatournee geht. Der Geburtsort Raiding und die angrenzende Pfarrkirche Unterfrauenhaid widmen sich der Herkunft und den frühen Jahren Liszts als Wunderkind.

Im Liszt Zentrum Raiding vermittelt ein Klavierzyklus, ein Orchesterzyklus sowie ein Lied – und Vokalzyklus das breite Spektrum der Musik Franz Liszts. Gedenkkonzerte bis hin zu grenzüberschreitenden Projekten, die sich mit Uraufführungen und Improvisationen auf schöpferisch-innovative Art mit dem Werk von Franz Liszt auseinandersetzen, ergänzen das Programm des Liszt-Festivals. Einen besonderen Höhepunkt verspricht der 22. Oktober, Liszts Geburtstag, wenn Daniel Barenboim ausgewählte Stücke Liszts präsentiert.

Weitere Informationen:
Liszt-Festival Raiding
Franz Liszt

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So klingt das Liszt Festival: