An die Fersen von Wortakrobaten wie Thomas Bernhard (1931-89), Peter Handke (*1942) oder Wolf Haas (*1960) heftet sich der Büchernarr auf zehn LiteraTouren durch die Stadt Salzburg.
Wer im Hotel Schaffenrath, im Schloss Leopoldskron oder im Hotel Altstadt Quartier nimmt, kann das exklusive Angebot der bibliophilen Stadt-Expeditionen in Anspruch nehmen. Die Häuser zählen zur österreichischen
Hotelgruppe der Bibliotels, die den Genuss eines Leseurlaubs hochhält, mit Features wie einer gut sortierten Bibliothek, bequemen Schmökermöbeln oder störungsfreien Leseräumen.
Lesen, wo die Handlung spielt, wo der Schriftsteller in die Tastatur hämmerte, wo er Inspiration fand, so das Ansinnen des Literatourengehers. Im Bibliotel erhält er das Rüstzeug dazu: Eine Auflistung der bisher zehn in Szene gesetzten
Plätze aus der Literaturgeschichte mitsamt Erläuterungen sowie korrespondierenden Texten, geliehenen Büchern oder einem mp3-Player, um dem gesprochenen Zitat zu lauschen.
Der Weg führt den Spurensucher etwa zum Café Bazar,
Thomas Bernhards Stammlokal, um ein authentisches Stimmungsbild zu erhaschen. In der Privatbibliothek Max Reinhardts
auf Schloss Leopoldskron streicht er ehrfürchtig über die Buchrücken. Am Mönchsberg, wo der Protagonist aus Peter Handkes „Der Chinese des Schmerzes“ zu sinnieren neigte, ertönen die entsprechenden Textpassagen aus dem Kopfhörer.
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