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Schloss Herberstein
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Schloss Herberstein in der idyllischen Oststeiermark birgt mit seinen unterschiedlichen Baustilen Gotik, Renaissance und Barock ein architektonisches Gesamtkunstwerk.

Schloss, Herberstein, Florentinerhof © Gartenschloss Herberstein
Den Alltag im Schloss vermittelt ein Rundgang durch die original erhaltenen Schauräume aus drei Stilepochen. Die Dauerausstellung „Leben im Schloss“ veranschaulicht das Leben der Grafen von Herberstein im 19. Jahrhundert, man lernt die Vorzüge dieses privilegierten Standes kennen, erfährt aber auch einiges über die Pflichten und Aufgaben, die das weitläufige Besitztum auferlegt.

Das in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude untergebrachte Kunsthaus präsentiert wechselnde Ausstellungen internationaler Künstler, das Gironcoli-Museum beherbergt die größte Werkschau eines der bedeutendsten österreichischen Gegenwartskünstlers.

Keinesfalls versäumen sollte man einen Spaziergang durch die weitläufigen Gartenanlagen. Sie wurden Ende des vorigen Jahrhunderts nach einem Stich aus dem 17. Jahrhundert rekonstruiert. Besonders interessant ist dabei die farbliche Gestaltung: grün ist der Garten der Harmonie, weiß der Garten Vollkommenheit, blau der Garten der Beständigkeit und gelb derjenige der Hoffnung. Dazwischen lustwandelt man im Vormittagsgarten, im Mittagsgarten, im Nachmittagsgarten und im Abendgarten.

Zwei Museen vervollständigen das Angebot: Das Museum mit Skulpturen von Bruno Gironcoli, einem der bedeutendsten österreichischen Gegenwartskünstler, sowie das Kunsthaus, in dem internationale Künstler präsentiert werden.

Der angeschlossene Tierpark öffnete bereits im 17. Jahrhundert seine Pforten. Während anfänglich nur Damwild zu sehen war, begegnen einem heute Tiere aus allen Kontinenten, vom majestätischen Löwen über den Flachland-Tapir bis hin zum Känguruh.

Schloss Herberstein