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St. Pölten

Die Hauptstadt des Barocks könnte man die junge Landeshauptstadt St. Pölten in Niederösterreich beinahe nennen: barocke Bürgerhäuser und das Karmeliterinnenkloster sind Zeugen einer großen Vergangenheit.

St. Pölten, Rathausplatz © Österreich Werbung, Bartl

Erst 1986 wurde das 50.000 Einwohner zählende St. Pölten zur niederösterreichischen Landeshauptstadt erhoben. Dabei besitzt die Stadt an der Traisen das älteste verbriefte Stadtrecht Österreichs, verliehen 1159 vom Passauer Bischof Konrad. Erleben Sie prächtige Barockgebäude, malerische Plätze und ansprechende Events in einer dynamischen und sehenswerten Stadt ...

Die Stadt erlebte ihre erste Hochblüte 1689, als der Barock-Baumeister Jakob Prandtauer hierher übersiedelte und in der Folge einige bedeutende Bauwerke schuf. So gehen etwa das Karmeliterinnenkloster oder der Kernbau des Instituts der Englischen Fräulein auf jenen Baumeister des Stiftes Melk zurück. In den barocken Bürgerhäusern auf dem Herrenplatz und auf dem 1995 von Boris Podrecca neu gestalteten Rathausplatz begegnen Ihnen eindrucksvolle Zeugnisse barocker Pracht. Ebenso in den Fassaden des Barockhauses in der Fuhrmanngasse sowie des erwähnten Instituts der Englischen Fräulein, zu deren berühmtesten Schülerinnen Paula von Preradovic zählte, die Textdichterin der österreichischen Bundeshymne.


Besuchen Sie auch den ursprünglich romanischen, 1722 barockisierten Dom, vor dem im Sommer immer wieder klassische wie moderne Open-air-Veranstaltungen stattfinden. Jüngste architektonische Sehenswürdigkeit der Stadt ist das von Architekt Ernst Hoffmann geplante und 1997 eröffnete Regierungsviertel mit dem niederösterreichischen "Landtagsschiff" sowie mit dem Landesmuseum, dem Landhaus, dem "Klangturm", einem Landeszentrum des Österreichischen Rundfunks, dem Festspielhaus, der Landesbibliothek und dem Landesarchiv.
www.st-poelten.gv.at

St. Pölten auf Tripwolf