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Stift St. Florian

Das Augustiner-Chorherrenstift St. Florian bei Linz ist eines der bedeutendsten Barockbauwerke Österreichs. Mauerreste unter der Basilika gehen auf die Zeit des Märtyrers Florian im 4. Jahrhundert n. Chr. zurück, dessen Grab als Wallfahrtsstätte diente.

Stift St. Florian © OEW Porzika
Viele Teile der Barockanlage können ohne Führung besichtigt werden: Die prächtige Stiftsbasilika, der Prälatengang mit Treppenhaus, der Innenhof und der Prälatengarten.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Marmorsaal, die Kaiserzimmer, die Bildergalerie des Stiftes und die Bibliothek, die mit etwa 150.000 Bänden, zwei Drittel davon älter als 100 Jahre, eine der geschichtsträchtigsten Klosterbibliotheken Österreichs darstellt. Höhepunkt der Sammlung ist die Riesenbibel von St. Florian, die vermutlich um 1150 entstand. Sie zählt mit ihren 65 mal 46 Zentimetern zu den größten in Österreich erhaltenen Handschriften.

Jeder der wunderschönen Klosterräume hat seinen ganz individuellen Charme und vertieft das Verständnis für klösterliche Lebensweisen und Traditionen. In der Stiftsgalerie wartet einer der kostbarsten Kunstschätze des Spätmittelalters auf den Besucher: der Sebastianaltar von Albrecht Altdorfer.
 
Doch nicht nur visuell hinterlässt St. Florian bleibende Eindrücke: Die Brucknerorgel der Basilika ist mit 7.386 Pfeifen die größte Kirchenorgel Österreichs. Zu den vielen Gästen, die hier musizierten, zählt neben Anton Bruckner auch Franz Schubert. In Erinnerung an Anton Bruckner, der sich im Stift zum Komponisten entwickelte, finden jährlich im August die Brucknertage statt.

Stift St. Florian