
Seit über 200 Jahren findet der Ötztaler Dialekt auch schriftlich in der Mundartdichtung seinen Niederschlag. Auf der Webseite von Obergurgl findet sich ein kleines Wörterbuch des Ötztalerischen. Hier einige Kostproben: Mit „Oachar“ sind Eichhörnchen gemeint. Geht alles durcheinander, sagen die Ötztaler „kriwes-krawes“. Zum Frühstück gibt’s im Ötztal ein „Goggele“ (Ei), vielleicht auch „allebot“ (oft) „Wucht“ (Wurst).
Das Verbreitungsgebiet der Ötztaler Mundart beschränkt sich auf die Gemeinden Umhausen, Längenfeld, Sölden, Ötz sowie teilweise auf die Orte Sautens und Haiming. Durch den Gebrauch der Ötztaler Mundart in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Schule und bei offiziellen Anlässen - z.B. in Gemeinderatssitzungen - wird sie von einer auf die nächste Generation weitergegeben.
Während manche Bezeichnungen, etwa für nicht mehr in Verwendung stehende landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, abhanden kommen, werden im Gegenzug ständig neue Wörter in das Repertoire des „Ötztalerischen“ aufgenommen.
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8.000 einzelne Feuerstellen malen bis zu 200 Meter hohe Bilder an die Felswände von Zugspitze, Grubigstein, Marienberg oder Sonnenspitze, wenn mit den Bergfeuern in der Zugspitz-Arena alljährlich eine Tradition aus dem 14. Jahrhundert auflebt.
Wo die Hirsche brennen