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Gustav Mahler – Stationen seines Lebens

Ob Höllengebirge, Attersee oder Wörther See – Gustav Mahlers Werke sind tief mit österreichischen Landschaften verbunden. Und die Landschaften mit Mahlers Musik.

Grab Gustav Mahlers am Grinzinger Friedhof © Österreich Werbung
Mahler war extrem lärmempfindlich, weshalb er Urlaubsdomizile in großer Abgeschiedenheit weitab vom geschäftigen Trubel Wiens bevorzugte. Das erste dieser Domizile befand sich in in Steinbach am Attersee, wo Mahler in den Sommermonaten der Jahre 1893 bis 1896 im „Gasthof zum Höllengebirge“ (heute Föttinger) residierte. Trotz des beschaulichen Lebens wurde der Lärmpegel im Gasthof durch einkehrende Wanderer zu hoch. Also beschloss Mahler bereits im ersten Sommer am Attersee, direkt am Ufer ein eigenes Komponier-Häuschen errichten zu lassen.

Nach einigen Sommern im Ausseerland bezog bezog Mahler im Juni 1901 die „Villa Mahler“ in Maiernigg bei Klagenfurt mit Blick auf den Wörthersee. Hier ließ Mahler nach dem Atterseer Vorbild im Wald nahe der Villa ein Komponierhäuschen erbauen, in dem heute ein kleines Museum untergebracht ist.

Alma Mahler machte sich 1908 auf die Suche nach einer neuen Sommerresidenz und wurde in Alt-Schluderbach bei Toblach in den Sextener Dolomiten fündig. In einem eigens errichteten Rückzugs-Häuschen komponierte Mahler „Das Lied von der Erde“, die neunte Symphonie sowie das Fragment der zehnten Symphonie.

Seine letzte Ruhe fand Gustav Mahler – wie übrigens auch seine Frau Alma und seine Tochter
Maria Anna – am Grinzinger Friedhof im 19. Wiener Gemeindebezirk. Sein Grab ist auch heute noch Anziehungspunkt für Musikfreunde aus Nah und Fern.

Mahler-Stätten