Gleichzeitig führen die Wanderungen zu den schönsten Plätzen des Millstätter See Höhensteigs, die zum Entspannen und Träumen einladen. Auf der Tour „Der Granat - Feuerstein der Liebe" etwa geht es über die sanften Kuppen der Millstätter Alpe, deren Wege und Steige mit den rubinroten Steinen „gepflastert" sind. Hoch oben auf dem Grat des Höhenrückens, in dessen Inneren das größte Granatvorkommen der Alpen lagert, steht das „Granattor". Wer es durchschreitet, genießt den Blick über den Millstätter See tief im Tal. Die Wanderung „3 Nocken" wiederum ruft die Zeit der „hadischen Leut" in Erinnerung, die am „Steinernen Tisch" ihre Rituale feierten. Ein andermal gilt es, den Weltenberg Mirnock zu entdecken. Auf den 30 Stufen der Scala Paradisi, der Himmelsstiege, gesäumt von Monolithen als steinerne Wegweiser schreiten die Wanderer hinauf auf seine höchste Erhebung, über der sich zwei Energielinien kreuzen. Das letzte Stück hinauf auf den Mirnock, über dessen höchster Erhebung sich zwei Energielinien kreuzen, führt über die 30 Stufen der „Scala Paradisi", der Himmelsstiege,.
Neben den Touren in Begleitung eines Guides offerieren die „Wilden Wanderwochen" eine Reihe von Side-Events und Workshops. Aus dem Leben der „Rebellen der Berge" erzählt Prof. Roland Girtler, Kulturwissenschafter und Leiter des Wilderermuseums in St. Pankraz bei Hinterstoder in Oberösterreich, bei einem Abend im funkelnden Schaustollen des Granatiums, Weinverkostung und süße Granatüberraschungen inklusive. Beim Workshop „Kochen mit Durchschuss" bereiten die Teilnehmer Wildgerichte und andere Speisen mit herbstlichen Ingedienzien zu. Ebenfalls auf dem Programm: eine „Wildererparty" am Kap4613 direkt am Millstätter See, ein Workshop rund um die Kraft der Kräuter oder eine Einführung in die Edelsteinkunde samt Schmucksteinbearbeitung.
