Die Wanderroute startet in Sulzberg unweit des Bodensees. Von dort führt sie durch 13 schmucke Dörfer bis nach Au im hinteren Bregenzerwald. Was auf den ersten Blick fordernd klingt, offenbart sich rasch als purer Genuss in Bewegung. Vor allem, weil auch die
KäseStrasse Bregenzerwald am Weg liegt. Die Mitglieder- unter anderem Sennereien, Käsewirte, Bauernhöfe mit Ab- Hof- Verkauf - organisieren das ganze Jahr hindurch Veranstaltungen, laden zu Verkostungen und weihen in die Geheimnisse der Käseproduktion ein. Gleich 44 Bregenzerwälder Wirtshäuser sind Mitglieder der KäseStrasse und somit ausgewiesene "Käsewirte" mit entsprechender Speisekarte. Bauern und Senner der
Genuss Region präsentieren stolz ihre kulinarischen Künste: etwa in Form eines scharfen Raßkäses. 30 verschiedene Käsesorten stellen sie im Bregenzerwald her. Der Käse gehört hier zum Lebensgefühl wie das Vetrauen auf die eigenen Wurzeln und die Liebe zur ehrlichen Küche.
Gute wächst langsam“, weiß Gabi Strahammer, Chefin vom haubengekrönten Restaurant Schulhus in Krumbach. Die achtvolle Nähe zur Natur ist den Bregenzerwälder MundArt-Restaurants ein besonderes Anliegen. Naturbelassene Spitzenprodukte der heimischen Landwirtschaft werden in den Küchen veredelt, zum Beispiel zu einem mit Rosmarin pochierten Bregenzerwälder Milchkalbfilet.
Auf der letzten Etappe der Dörferwanderung kommt man am Wahrzeichen des Bregenzerwaldes vorbei: der über 2.000 m hohen Kanisfluh, ein Bergmassiv, das der Sage nach von einem Riesen erbaut worden ist. Wer sie in den Restaurants und bei den Käsewirten in den 12 Dörfern zuvor verpasst hat, muss sie nun zum Abschluss der Wanderung probieren: duftende Käsknöpfle mit einer Mischung aus Bergkäse, Räßkäse und Emmentaler, gekrönt von in Butter gerösteten Zwiebelringen. Sie sind das Wahrzeichen der Bregenzerwälder Genusskultur.