Auch bei den Beherbergungsbetrieben, die ein "Bio" vor ihrem Namen tragen, darf man auf nachhaltige Produkte vertrauen. Ob Nobelhotel, Bauernhof oder Wellness-Einrichtung – sie alle garantieren, dass nur 100 Prozent biologische Nahrungsmittel auf den Teller kommen.
Gekocht wird vorwiegend mit Zutaten, die in der Region reifen und geerntet werden, Chemie und Gentechnik sind tabu.
Voraussetzung für das Tragen der Auszeichnung "Bio-Hotel" sind die Zertifizierung nach der EU-Öko-Verordnung und laufende Kontrollen.
Viele Bio-Hotels machen bei ihrem Bemühen um ein nachhaltiges Wirtschaften aber nicht bei der Ernährung Halt, obwohl sie das Bio-Hotel-Gütesiegel nicht dazu verpflichtet. Im
Naturhotel Grafenast wird beispielsweise der nachwachsende Rohstoff Holz großgeschrieben. Das ganze Hotel ist aus Hölzern der Region erbaut, geheizt wird über das hauseigene
Biomasse-Heizwerk nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Nachbarn in der Umgebung. Das Schwimmbad wiederum bezieht seine Wärme aus Sonnenkollektoren.
Auch im
Kärntner Gralhof, wo viele biologische Nahrungsmittel im angeschlossenen Bauernhof erzeugt werden, spielt der Klimaschutz eine große Rolle und die benötigte Energie wird nachhaltig selbst produziert. Einen besonderen Eindruck über das Wirtschaften im Einklang mit der Natur erhalten Gäste auf den
österreichischen Bio-Bauernhöfen. Obst, Gemüse und Kräuter gedeihen hier ohne chemische Zusatzstoffe. Die Tiere werden artgerecht gehalten und dürfen auf der Wiese stehen, während ihre Artgenossen auf herkömmlichen Bauernhöfen den Großteil ihres Lebens im Stall verbringen müssen.