Navigation Inhalt Wählen Sie Ihr Thema:

Der Waldviertler Klosterpilgerweg

Der Waldviertler Klosterpilgerweg verbindet auf beschaulichen Pfaden die Klöster Zwettl, Altenburg und Geras. Neben dem Naturgenuss auf den Wegen durch die waldreiche niederösterreichische Region stoßen Wanderer auf kulturhistorische Kleinode, die sich hinter den Mauern der Abteien verbergen.

Im Zisterzienserstift Zwettl, einer romanisch-gotischen Klosteranlage mit barocken Erweiterungen, lassen sich noch Teile der mittelalterlichen Bauten wie Kreuzgang oder Kapitelsaal entdecken. Die monumentale Einturmfassade der Kirche und der Abteihof weisen sich ebenso wie der Bibliothekssaal hingegen als beachtenswerte Beispiele barocker Architektur aus.

Ausgrabungen in den letzten 15 Jahren in Stift Altenburg, das die Edle Frau Hildburg von Poigen als eine „Zelle für das mönchische Leben nach der Regel des Hl. Benedikt“ zu Beginn des 12. Jahrhunderts gründete, machen nun auch die mittelalterlichen Abschnitte der Benedektinerabtei zugänglich. Außerdem einen Blick wert: die neun Kuppelfresken in Kirche, Bibliothek und Kaiserstiege, die der Maler Paul Troger im Zuge der Barockisierung des Kloster schuf.

Nur wenige Kilometer von Stift Altenburg entfernt liegt die Wallfahrtskirche Maria Dreieichen, die zu den ältesten marianischen Pilgerstätten Niederösterreichs zählt. Das Stift Geras steht auf altem Kulturland. Die Stiftskirche wurde auf einem slawischen Gräberfeld errichtet, trotz mehrfacher Zerstörungen sind heute noch die romanischen Grundfesten und gotische Bauteile erhalten.

Auf dem gut ausgeschilderten Waldviertler Klosterpilgerweg sind Gäste zu Fuß – je nach Kondition – vier und mehr Tage unterwegs, auf dem Rad lässt sich die Strecke in zwei Tagen bewältigen.

Stift Zwettl
Stift Altenburg
Stift Geras
Pilgern im Klösterreich