Im
Archäologischen Park Carnuntum will man dem Publikum Geschichte näher bringen, als Ruinen und Vitrinen es erlauben. Also hat man eine Stadtvilla und ein Wohnhaus originalgetreu wieder aufgebaut und mit allen möglichen Alltagsgegenständen ausgestattet. Zusätzlich werden jedes Jahr Feste veranstaltet, bei denen die Antike geradezu leibhaftig zu neuem Leben erwacht.
Im
Nationalpark Donau-Auen haben Naturfreunde die Möglichkeit, bei geführten Wanderungen und Exkursionen die letzte große natürliche Flussauenlandschaft Mitteleuropas zu erkunden. Auch im
Museum für Urgeschichte im niederösterreichischen Asparn an der Zaya kann man mit der Lebenswelt unserer Vorfahren auf Tuchfühlung gehen.
Spannend sind auch die Workshops im
Freilichtmuseum „Germanisches Gehöft“ in Elsarn, das nahe Straß in Niederösterreich liegt.
Das im Burgenland gelegene
„Freilichtmuseum Frühmittelalterdorf Unterrabnitz“ bietet einen authentischen Eindruck des Lebens zwischen der Völkerwanderung und der Jahrtausendwende. Im
Archälogiepark Schwarzenbach wurden Wohn- und Wirtschaftsgebäude anhand der Grabungsfunde auf eindrucksvolle Art rekonstruiert.
Das
hallstattzeitliche Museum im steirischen Großklein bietet in seinem rekonstruierten Gehöft am Burgstallkogel einen detailreichen Einblick in die frühe Eisenzeit. Noch weiter in die Vergangenheit versetzt uns jene jungsteinzeitliche Kreisgrabenanlage, die im
Landschaftspark Schmidatal in Niederösterreich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebaut wurde.
Im Tiroler Ötztal ermöglicht der archäologische
Freilichtpark „Ötzidorf“ plastische Eindrücke aus dem jungsteinzeitlichen Leben in den Alpen. Eine besonders erwähnenswerte Darstellung unserer Frühgeschichte ist das
Keltendorf Mitterkirchen, das zwischen Linz und Amstetten nahe der Donau errichtet wurde.