Die erste Etappe des Weges führt zum imposanten
Grawa-Wasserfall. Stubaier Bergführer gruben den Steig mit ihren Händen, sodass er sich behutsam in die Landschaft fügt.
Der Anstieg, der an der südwestlichen Uferkante des Wasserfalls startet, führt das tosende Wasser entlang und endet an einem eindrucksvollen Aussichtspunkt, der den Blick auf Millionen Liter Wasser freigibt, die mit Urgewalt aus einem Felsspalt dringen. Im Winter gilt der Grawa-Wasserfall als beliebtes Ziel für Eiskletterer, die wagemutig die gefrorenen Kaskaden erklimmen.
Ebenfalls im hinteren Stubaital zwischen den Orten Gasteig und Volderau stürzt sich der Mischbach-Fall über eine Felsstufe mehr als hundert Meter in die Tiefe. Der gewaltige Wasserlauf beeindruckt nicht nur durch seine Länge, sondern auch mit seinen Schleiern, die sich aus dem Sprühnebel bilden.