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Kärnten – für alle Gangarten

Kärnten hält unterschiedliche Herausforderungen für Radfahrer und Mountainbiker bereit, aber eins ist allen Wegen gleich: sie führen zum Wasser, zur Sonne und zu freundlichen Wirten.

Radpause im Sonnenuntergang
Eine der klassischen 8- bis 10-Tages-Touren ist der Drauradweg entlang der Drau, die als kleine Schwester der Donau gilt. Von Toblach in Italien geht es gemütlich durch Osttirol und dann quer durch Kärnten. Erst im letzten Abschnitt, wenn es Richtung Völkermarkt geht, tauchen nennenswerte Steigungen auf.

In Kärnten erwartet Mountainbiker ein weltweit einzigartiges Bike-Erlebnis. Ein sieben Kilometer langer ehemaliger Bergwerksstollen kann hier mit dem Bike durchfahren werden. Dabei überquert man sogar die Grenze von Kärnten nach Slowenien. Platzangst sollte man keine haben, wenn man in dem engen Stollen bei einer Temperatur von rund zehn Grad Celsius und bei einer Luftfeuchtigkeit von 95 Prozent radelt. Belohnt wird man mit dem Blick in 30 m hohe Berghallen. Trotz der relativ geringen Distanz sollte man für die Strecke über 2 Stunden einplanen.

Das etwa gleich lang dauernde Pendant für Mountainbiker ist der Alpe-Adria-Abschnitt der Transalp-Route. Dabei passiert man zunächst den Nationalpark Nockberge, dann geht es weiter zum Millstädter See und danach wieder auf 1.400 m, von wo der Trail weiter nach San Daniele führt. Wer auf der Höhe unterwegs ist, profitiert übrigens auch von der Kärntner Höhenluft. Das Reiz- und Heilklima beeinflusst den Organismus nachhaltig positiv.