
Am Dorfplatz trifft sich Groß und Klein, um unter fachkundiger Begleitung dem Randobach zu folgen. Doch zunächst informiert sich die Forschergruppe in der neu inszenierten Fossilienausstellung über die geologische Entwicklung dieser Region. Der Weg des Bachs führt durch ein kühles Waldstück. Glitzernde Tropfen hängen an Gräsern und Alpenblüten. Dünne Rinnsale durchziehen das Moos und springen über Baumwurzeln. Das Wasser legt frei, was von einem eiszeitlichen Meer überblieb: Fossile Schneckenhäuser, Muscheln, Korallen oder Seeigel, durch hohen Druck vor ca. 110 Millionen Jahren versteinert. Die Hosen hochzukrempeln, um im Bachbett zu waten, lohnt sich, denn am Grund schimmern besonders viele Fossilien.
Die geologische Reise setzt sich in Richtung „Schneckenwand“ fort. An der wichtigen Fundstelle für versteinertes Meeresgetier fordern die Expeditionsteilnehmer ihr Forscherglück heraus: frei und lose liegende Fossilien dürfen nämlich mit nachhause genommen werden. Schürfen und Graben ist allerdings streng verboten. Mit einem echten Schatz im Rucksack geht es wieder retour.
www.russbach.info

Im Kärntner Teil des Nationalparks Hohe Tauern am Fusse des Grossglockners stürzen einige der eindrucksvollsten Wasserfälle der Alpen ins Tal.
Naturschauspiel mit Sprühregen



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