Nach französischem Vorbild gestaltete der Gartenarchitekt Dominique Girard um 1700 den Schlossgarten von Belvedere. Den Regeln barocker Gartenkomposition entsprechend verläuft der Garten streng symmetrisch zwischen Oberem und Unterem Belvedere.
Auf den Wegen öffnet sich immer wieder der
Blick über Wien, welcher der Schlossanlage ihren Namen gab: Belvedere – schöne Aussicht. Besucher spazieren im Garten entlang von Blumenbeeten, Hecken und Bäumen und bewundern dabei die zahlreiche
Wasserspiele und Skulpturen. Musen, allegorische und mythologische Figuren und Vasen säumen die Wege.
Vor dem Oberen Belvedere stehen als steinerne Wachen zwei
Sphinxfiguren, die als Verbindung eines weiblichen Haupts und dem Körper eines Löwen Stärke und menschliche Einsicht symbolisieren. Im
Kammergarten, dem einstigen Privatgarten des Prinzen Eugen, konzipierte der Künstler Franz West einen
„Garten der Lüste“ mit Pappmachéskulpturen, die dank mehrerer Schichten Harz und Farbe auch feuchtem Wetter standhalten.
www.belvedere.at