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Schloss Laxenburg in Niederösterreich

Einen bedeutenden Zeitzeugen der Gartenarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts finden Besucher im Schlosspark Laxenburg südlich von Wien. Seit 1306 war die Schlossanlage Laxenburg im Besitz der kaiserlichen Familie, die den auf 280 Hektar angelegten Garten jedes Jahr zur Erholung aufsuchte.

Wasserfall, Schloss Laxenburg © Laxenburg BetriebsgmbH

Kaiser Franz I., der eine Ausbildung zum Gärtner erhielt, gestaltete das Areal nach seinen Vorstellungen zu einem romantisch historisierenden Park um. Von der Leidenschaft des Kaisers für das Mittelalter zeugen heute neben der Franzensburg auch die Rittergruft, die Rittersäule, der Turnierplatz, die Grotte sowie die gotische Brücke. Zeitgenössischen Berichten zufolge machte sich Franz höchstpersönlich in einfacher Kleidung und Schürze im Schlosspark Laxenburg ans Werk, um bei der Arbeit mit anzupacken. Nach Fertigstellung ließ er den Park für garten- und naturbegeisterte Besucher öffnen.

Unter den hunderte Jahre alten Bäumen – vorbei an weitläufigen Wiesen- und Wasserflächen – tummeln sich heute Sportler und Spaziergänger auf einem zehn Kilometer langen Wegenetz. Beeindruckende Bauten wie das Alte Schloss, das - umgeben von einem Wassergraben - ursprünglich das Herz eines ausgedehnten Jagdgebietes war und den Habsburgern als Sommerresidenz diente, oder der prächtige Blaue Hof versetzen die Besucher noch heute in Staunen.

Der Bootsverleih am Stapelplatz, früher mit Holzkähnen und einer kaiserlichen Jacht ausgestattet, bietet heute ein modernes Sortiment an Ruder-, Tret- und Elektrobooten an. Kulturinteressierte Besucher erfahren innerhalb den mächtigen Mauern der Franzensburg im Rahmen der täglichen Museumsführungen alles über Glanz und Schicksal der Habsburger Dynastie.

www.schloss-laxenburg.at