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Wandern in Oberösterreich

In Oberösterreich promenieren Freunde historischer Architektur im Mühlviertel auf dem Burgen- und Schlösserweg von Freistadt nach Grein.

Mühlviertel, Oberösterreich

Ausgehend von der mittelalterlichen Stadt Freistadt führt die Wanderung in Zeiten, als das Mühlviertel gerade gerodet und besiedelt wurde.

Am Ankunftstag empfiehlt sich ein Spaziergang auf der Promenade rund um die Altstadt, um den Blick vom Bergfried auf die mittelalterliche Stadt und auf das hügelige Mühlviertler Land zu genießen. Die mit über 7 Stunden längste Etappe wartet bereits am ersten Tag auf die Wanderer, wenn sie von Freistadt nach Gutau gehen. Der Anblick der Burgruine Dornbach, ein Besuch der Schlossbrauerei Weinberg und die Pfarrkirche in Kefermarkt, wo es einen beeindruckenden spätgotischen Flügelaltar zu bestaunen gibt, verkürzen die Wegzeit aber nur scheinbar auf die Hälfte.

Tag zwei bringt einen Kulissenwechsel mit sich und so geht es über sanft hügelige Wiesen und duftende Waldwege nach St. Leonhard. Am dritten Tag wandert man - je nach konditioneller Verfassung - durch das Waldaisttal nach Oberndorf (13 km) oder Pierbach (24 km). Höhepunkt dieser Etappe ist die Burgruine Prandegg, einst die zweitgrößte Burganlage Oberösterreichs.

Der vorletzte Tag führt dann vorbei an der Ruine der Hochburg Ruttenstein und dann weiter nach St. Thomas am Blasenstein. Die "Bucklwehluckn", ein enger Felsdurchlass, der "luftgeselchte Pfarrer" und die Mumie eines Chorherrn, zeugen vom Humor der Mühlviertler.

Am letzten Tag warten wieder schöne Aus- und Rundblicke auf die Wanderer. Vom Aussichtsturm der Burg Kreuzen überblickt man das Donautal des Strudengaus und des Machlandes bis hin zu den Alpen. Weiter geht es zur besterhaltenen Burganlage Oberösterreichs, der Burg Klam, und durch die imposante Klamschlucht wandert man über Saxen bis zum Endpunkt der Wanderung nach Grein.

www.muehlviertler-kernland.at