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Wandern in Tirol

Der Naturpark Karwendel ist ein riesiges geschlossenes Naturschutzgebiet und gehört zu den nördlichen Kalkalpen. Charakteristisch für das Gebirge sind die Formen von Karen und Wänden, wodurch früher auch der Name Karwendel abgeleitet wurde.

Rofangebirge in Tirol © Laurin Moser / Tirol Werbung
Naturpark Karwendel
Der Zentralteil ist praktisch unbewohnt und dank des Naturschutzes ist die Pflanzen- und Tierwelt weitgehend in Ihrer Ursprungsform erhalten geblieben. Zu fast jeder Jahreszeit kann man den Naturpark durchwandern und entweder den knospenden Bergfrühling, die Hochzeit der Alpenflora im Sommer oder den Farbenzauber im Herbst genießen - alles mit Bergführer und ohne Gepäck!

Zum Eingehen beginnt die Wanderwoche mit einer Infowanderung am Leutascher Hochplateau, wobei der Bergführer keine Fragen zum Naturpark offen lässt. Am zweiten Tag fährt man mit dem Minibus zur Karwendelhütte, um dann zur Galkenhütte zu wandern. Weiter geht es entlang der spektakulären Lalidererwände, einer Gruppe von fast senkrechten Felswänden, in die Eng, ein wider Erwarten sehr weites Hochtal.

Der dritte Tag dient der Entspannung und so stehen kurze Wanderungen nach Fallerschein, Tirols größtem Almdorf, auf dem Programm. Am vierten Tag wandert man in die "faule Eng", vorbei an Tümpeln, Teichen und Seen und hat in den ca. vier Stunden ausreichend Gelegenheit die Vielfalt der Tiroler Berglandschaft zu erfahren. Am fünften Tag führt die Karwendelwanderung von der Eng zum Achensee und schließt mit einer Schiffahrt von Pertisau nach Achenkirch ab.

Am letzten Tag kann man zwischen leichten Wanderungen am Achensee und einer drei- bis vierstündigen Hüttentour in der Region wählen, um die Wanderwoche langsam ausklingen zu lassen.

Adlerweg

Für Individualisten, die ohne Bergführer unterwegs sein wollen, empfiehlt sich der Adlerweg vom Walchsee zum Achensee. Am Anreisetag erhält man Kartenmaterial und Tiroler Wanderstöcke und kann sich so beim Abendessen schon auf die nächsten Tage einstimmen. Nach einem Einwandertag geht es am zweiten Tag gleich 1.500 Höhenmeter bergauf und über verschiedene Almen und den Heuberg zum Stripsenjochhaus, von wo aus der Transfer zum Jagdschlössl erfolgt.

Am dritten Tag ist man nach einem kurzen Transfer unterwegs im "Koasa", wie das Naturschutzgebiet „Wilder Kaiser" bei den Einheimischen heißt, wieder geht es vorbei an Almen bis zum Hintersteiner See, wo man im Gasthof Bärnstatt nächtigt. Eine der kürzesten, aber dennoch schönsten Etappen führt am vierten Tag vom Hintersteiner See über die weiten Almen der Kufsteiner Region zum Brenntenjoch. Nach ca. 3 ½ Stunden Gehzeit fährt man mit dem Sessellift ins Tal und wird zum nächsten Gasthof im Wallfahrtsort Mariastein gebracht. Von dort geht es am fünften Tag zum Almgasthof Buchacker und weiter durch das dicht bewaldete Hasatal bergab zur Kaiserklamm und weiter zum Kaiserhaus, welches nach Kaiser Franz Joseph benannt wurde.

Wer noch nicht genug Abenteuer erlebt hat, kann in der Kaiserklamm nun noch Canyoning-Touren unternehmen! Am letzten Tag geht es entlang der Brandenberger Ache relativ flach bis nach Steinberg, von wo aus man mit dem Bus zum Achentalerhof fahren kann - oder in einer weiteren vierstündigen Etappe auch zurück wandern kann.
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