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Weitwandern in Niederösterreich

In Niederösterreich bieten sich im Ysper-Weitental zwei Varianten für Weitwanderungen an, bei denen sich sowohl die landschaftlichen Schönheiten als auch die Kultur der Region erwandern lässt.

Nationalpark Thayatal in Niederösterreich © Österreich Werbung/Popp
Weitwandern in drei Tagen
Die kurze Variante mit drei Wandertagen ist ideal für alle, die Weitwandern ausprobieren wollen. Startpunkt ist Laimbach; am Gipfelkreuz des Großen Peilsteins bietet sich bereits die erste Aussicht über das sonnige Waldviertel. Weiter geht es bis Nöchling, wobei man die letzten 7 km wahlweise zu Fuß oder mit dem angebotenen Transferbus zurücklegen kann. Tag zwei führt von Nöchling zur Loseneggerklamm, wo müde Füße beim Kneipp-Wassertreten wieder zum Leben erweckt werden.

Auch hier wartet ein wunderschöner, ruhiger Panoramablick auf die Wanderer, bevor es weiter nach Yspertal und Altenmarkt geht. Höhepunkt des dritten Tages ist die Ysperklamm, wo die Große Ysper in 1,2 km Länge ca. 300 Höhenmeter in Kaskaden zurücklegt. Vom Hirschenstein hat man zum Abschluss der Wanderung noch einmal einen faszinierenden Ausblick, bevor es nach Laimbach geht, wo der Weg endet.

Weitwandern in sieben Tagen
Will man das südliche Waldviertel genauer erkunden, empfiehlt sich die lange Variante, die innerhalb von 7 Wandertagen 110 Kilometer durch das Ysper-Weitental führt. Ausgangspunkt ist wiederum Laimbach; der Weg führt das Donautal aufwärts bis zum Weinsbergerwald. Während der sieben Tage wandert man durch unberührte Naturlandschaften, passiert rauschende Flüsse und hat viel Zeit, die tosende Ysperklamm zu erkunden. Und neben sagenumwobenen Steinformationen kommt man an kulturellen Besonderheiten vorbei, wie dem Wallfahrtsort Maria Taferl oder dem "Tal der Sonnenuhren".

Das Thayatal

Man muss das Waldviertel nicht einmal verlassen, um eine zweite lohnenswerte Weitwanderroute zu finden: Das Thayatal. Vom Nebelstein ausgehend wandert man durch die raue Urgesteinsregion im Norden Österreichs. Das Thayatal scheint eine Grenze zwischen sanft und rau zu ziehen, gesäumt von steilen Felswänden wandert man durch Blumenwiesen und einzigartige Ufervegetation. Wenn es gerade noch romantisch war, befindet man sich im nächsten Moment in dschungelartiger Wildnis.

An den ersten beiden Tagen führt der Weg durch die Hochmoore bis nach Heidenreichstein. Weiter geht es durch den Naturpark Dobersberg-Thayatal und den Nationalpark Thayatal, wo tausende Pflanzen und Tiere entdeckt werden können. Je näher man zum Zielort Retz kommt, ändert sich die Landschaft ein weiteres Mal und rund um die Weinstadt machen Rieden und Kellergassen das Wandern schließlich noch zum kulinarischen Vergnügen.

www.waldviertel.at