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Wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin

Ob Mitbringsel oder für den eigenen Bedarf - auch beim Einkaufen schauen immer mehr Urlaubsgäste auf nachhaltige Qualität. Österreich ist bei Lebensmitteln mit rund 15 Prozent Bio-Anbaufläche anteilsmäßig der größte Bioproduzent Europas, aber unter den rund 70 Gütezeichen für Lebensmittel ist natürlich nicht alles Bio.

Sonnenblumenfeld in der Abendröte
Trotzdem erkennt man Bio-Lebensmittel ganz einfach, denn die Begriffe "Bio" und "Öko" sind geschützt - wo Bio draufsteht, ist also auch wirklich Bio drin.

Außerdem lassen sich Bio-Lebensmittel an der Kontrollnummer erkennen, die auf der Verpackung stehen muss. Das erste Kürzel "AT" steht dabei für Österreich. Ist das Ende des Kürzels "BIO", so ist die Bio-Qualität bescheinigt. Ab 2010 müssen Lebensmittel auch mit dem EU-Bio-Logo, einer blaugrünen Rosette mit einer Ähre, gekennzeichnet sein.

Etwas kompliziert ist es, Öko-Textilien zu erkennen, weil die Kennzeichnung von Textilien innerhalb der EU noch nicht einheitlich geregelt ist. Eine Faustregel ist auch hier, dass auf den geschützten Begriff "aus kontrolliert biologischem Anbau" sowie das Europäische Umweltzeichen vertraut werden kann.

Das in Österreich am weitesten verbreitete und lückenlos kontrollierte Label ist derzeit das Öko-Tex-100-Zeichen. Vor dem Einkauf einen Blick auf die Homepage der österreichischen Umweltberatung zu werfen oder den Marktcheck von Greenpeace zu konsultieren, erleichtert gesundes und nachhaltiges Textil-Shopping zusätzlich.