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Hungerburgbahn in Innsbruck
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Bahn fahren einmal anders: Unweit des „Goldenen Dachls“ in Innsbruck glänzt eine amorphe Eisformation in der Sonne. Bei näherer Betrachtung erweist sie sich als Talstation der Hungerburgbahn, deren faszinierende Optik der Fantasie von Star-Architektin Zaha Hadid entsprungen ist.

Innsbruck, Hungerburgbahn © Österreich Werbung/Andreas Hofer
Bereits mit der Neugestaltung der Bergisel Sprungschanze hatte sich Architektin Zaha Hadid 2002 in Innsbruck verewigt; mit der Hungerburgbahn setzte sie fünf Jahre später neuerlich internationale architektonische Maßstäbe.

Die meisten Fahrgäste, die in den großzügigen, ringsum verglasten Kabinen der Standseilbahn bergauf fahren und das spektakuläre Panorama auf sich wirken lassen, sind sich der technischen Herausforderungen gar nicht bewusst, die die Erbauer der Bahn aufgrund der ständig wechselnden Hangneigungen und der aufwändigen Streckenführung zu meistern hatten.

Ebenso spektakulär wie die optische Gestaltung der Stationen, die Gletscher- und Eisformationen zitieren, ist auch der Fahrtverlauf: Erst fährt man durch einen Tunnel, dann passiert man eine imposante Brücke über den Inn und schließlich geht es über eine Steigung von 46 % auf die 806 Meter über der Stadt thronende Hungerburg.

Von dort aus gelangt man mit der Panorama-Gondelbahn weiter zur 1905 Meter hoch gelegenen Seegrube, von wo sich der Blick auf das gesamte mittlere Inntal, die Stubaier und Zillertaler Alpen und über das Wipptal bis zur italienischen Landesgrenze erstreckt und die neue Alpenlounge Seegrube auch kulinarische Höhenflüge garantiert. Wer noch höher hinaus will, steigt in die Hafelekarbahn und fährt auf das 2256 m hohe Hafelekar: 350 Tage wolkenfreier Ausblick im Jahr sprechen für sich.

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